Kroatien: Wassergewalten im Krka Nationalpark

Der Fluss Krka entspringt am west­lichen Fuß des Dinar­ischen Gebirges und mün­det nach ein­er Strecke von 72,5km bei Sibenik ins Meer. Der Fluss und seine wun­der­schö­nen Wasser­fälle prä­gen die Land­schaft der Region Sibenik-Knin und bilden die Haup­tat­trak­tion im Krka Nation­al­park.

Die Krka-Wasser­fälle sind ein Karst­phänomen. Über Jahrtausende höhlte das kalz­i­umkar­bon­athaltige Fluss­wass­er im Kalk­stein bis zu 200m tiefe Schlucht­en aus. Moose und Algen spe­ich­ern das Kalz­i­umkar­bon­at und lagern es in ihren wurzelähn­lichen Auf­nah­me­or­ga­nen ab. Der dabei durch Mil­liar­den übere­inan­der wach­sender Pflanzen entste­hende Kalk­tuff bildet allmäh­lich dicke Krusten­la­gen und schließlich Bar­ri­eren im Fluss: Wasser­fälle entste­hen.

Wir gehen zum Skradin­s­ki Buk, dem größten Wasser­fall des Nation­al­parks. Er stürzt auf 800m Länge über 17 Stufen beina­he 46m in die Tiefe. Früher wurde hier Getrei­de gemahlen, Filz gewalkt und Stoff hergestellt. Die Mühlen sind längst aufgegeben. Im unteren See kann man im Som­mer schön schwim­men und sog­ar den Wasser­fall hin­un­ter­hüpfen — eine schöne Vorstel­lung.

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