Meeresblick

19. Von Stränden und Wäldern: Kerikeri bis Auckland

Posted: 6. Januar 2020

Der Abschnitt von Kerik­eri in der Bay of Islands bis nach Auck­land ist geprägt von dicht­en Wäldern und lan­gen Strän­den. Immer wieder gibt es große Flussüber­querun­gen zu absolvieren und nasse Füße sind an der Tage­sor­d­nung. Außer­dem gibt es zwei Abschnitte, die mit dem Kajak gepad­delt wer­den kön­nen, was eine nette Abwech­slung zum Laufen ist.

9. Tag: Über Forstwege — Kerikeri bis Paihia

6h / 25km / 459hm

Heute laufe ich zusam­men mit Nathalie. Zuerst geht es durch Kerik­eri zum Stone Store, das älteste Steinge­bäude Neusee­lands. Über Wiesen­gelände führt uns der Weg auf die Straße an der wir für 2,5km ent­lang laufen bis wir auf eine Schot­ter­straße in den Wald abzweigen. Hier gibt es viele Moun­tain­bike Trails. Die Straße führt immer wieder auf und ab bis wir schließlich eine weit­ere Schot­ter­straße erre­ichen. Auf ihr geht es wieder auf die Straße, wo wir ein Stück per Anhal­ter fahren und schließlich zum YHA in Pai­hia laufen. Aus irgen­deinem Grund sind einige mein­er Sachen schon wieder feucht und hänge sie zum Trock­nen auf. Außer­dem machen wir die morgige Kajak­fahrt nach Waikare klar. Abends gehen wir indisch essen.

10. Tag: Kajak und ein Spaziergang im Fluss — Paihia bis Shelter “Hut” im Russell Forest

3,5h & 13km Kajak / 3h & 10km Laufen / 132hm

Heute pad­deln wir zur Abwech­slung mal. Es gibt zwei Möglichkeit­en für die bevorste­hende Strecke: Kajak­en oder mit der Fähre fahren und dann an der Straße ent­lang bis nach Waikare laufen. Wir kajak­en zu sechst von Pai­hia über das Meer. Auf ein­er kleinen Insel pausieren wir und warten auf die Flut um nach Waikare zu gelan­gen. Zulet­zt verir­ren wir uns ein biss­chen im Man­groven­wald, find­en dann aber den richti­gen Weg. Unser Gepäck wartet schon darauf wieder auf unsere Rück­en geladen zu wer­den.

Wir wollen noch bis zu einem Shel­ter im Wald gehen, 10km von hier. Zuerst geht es wieder auf Schot­ter­straße entang und dann in den Wald. Der Wald wird bald schon wieder undurch­dringlich und es geht unwegsam und nur langsam voran. Ich laufe einen Großteil der Strecke im Wass­er der Flusses anstatt immer wieder rechts und links in den Wald abzu­tauchen. Bald tre­ffe ich auf Nathalie und Josh und es geht nur noch ein kurzes Stück durch den Fluss bevor uns ein Wald­weg zum Shel­ter auf ein­er Lich­tung führt. Es fängt mal wieder an zu reg­nen und hört auch abends nicht auf. Dank des Shel­ters kön­nen wir aber im Trock­e­nen sitzen und zu Abend essen. Heute sind wir die bish­er größte Gruppe am Abend — sieben Wan­der­er.

11. Tag: Wald, Straße, Farmland — Shelter “Hut” bis km 306

6,75h / 24km / 818hm

Ich laufe aus dem Rus­sell For­est. Dafür muss noch ein let­ztes mal der Fluss über­quert wer­den. Ich erre­iche die Straße und gehe an ihr ent­lang bis ich eine Mit­fahrgele­gen­heit bekomme. Ein Stück weit­er sam­meln wir auch Nathalie ein. Er fährt uns bis zur Hele­na Bay, was uns 12km erspart. Nun geht es abwech­sel­nd durch Farm­land mit Schafen und Kühen und Wald. Dabei haben wir immer wieder Aus­blick auf das türk­is­blau strahlende Meer und die vie­len Bucht­en. Dann gelan­gen wir auf eine Schot­ter­straße bis wir wieder in den Wald ein­tauchen. Der erste Teil führt uns über guten Weg, dann wird es aber wieder zunehmend unwegsamer. Immer wieder geht es auf und ab und schließlich erre­ichen wir eine kleine Lich­tung bei km 306 wo wir heute unsere Zelte auf­schla­gen.

12. Tag: Küstenblicke — km 306 bis Nikau Bay Eco Camp

9,25h / 35,7km / 1.026hm

Wir laufen aus dem Wald hin­aus auf Farm­land wobei wir immer wieder schöne Aus­blicke aufs Meer haben. Ein paar Fäch­er­schwänze tänzeln auf dem Weg herum. Wir erre­ichen Whanana­ki und die Fußgänger­brücke über das Whanana­ki Inlet und laufen bei Ebbe ein Stück im Meer ent­lang. Ein Sandweg bringt uns zum Coastal Track, der uns schön­ste Blicke auf zahlre­iche Bucht­en bietet, aber auch immer wieder ein Auf und Ab zwis­chen Far­mgelände und Küsten­weg. An einem Strand machen wir Pausen und sehen den Surfern zu. Es geht ein Stück am Strand der Woo­leys Bay ent­lang. Dann auf Straße, dann wieder auf einem Pfad. Zwis­chen­durch fliegt mein Cap herunter und lan­det aus­gerech­net in einem Fluss. Ich ziehe meine Leg­gins und Schuhe aus und wate in den Fluss es um es wiederzu­holen. Danach habe ich einen nassen Hin­tern, aber wenig­stens mein Cap wieder. Immer­hin habe ich gestern schon meine Shorts ver­loren. Im Laufe des Weges trock­net mein Hin­tern auch wieder.

Wir kom­men nach Mat­apouri, wo wir einen Burg­er­stop ein­le­gen. Wir ruhen uns und unsere Füße eine Weile aus bis wir den zweit­en Teil des Tages ange­hen. Wir tauchen wieder in Wald — den Mat­apouri Bush — ein, etwas unwegsameres Gelände und ich stolpere und falle an ein­er Stelle hin. Wir gelan­gen zu einem großen alten Kau­ri Baum, dem Tane Moana. Meist geht es auf Forststraßen ent­lang bis wir die Straße Ngun­gu­ru erre­ichen. Hier machen wir Halt am Salt Air Café, wo es eine Coke gibt und wir pausieren eine Weile. Im Laden nebe­nan gibt es ein Eis und ein paar Kleinigkeit­en bis wir zu der Stelle kom­men an der es mit dem Boot über einen Meere­sarm geht. James vom Eco Camp holt uns um 19 Uhr ab und bringt uns hinüber. Im Camp angekom­men erk­lärt er uns den morgi­gen Tag, der es erfordert bei Ebbe einige Meeresärme zu über­queren. Es soll bis zu hüft­tief wer­den was mir ein wenig Angst macht was den Ruck­sack ange­ht.

13. Tag: Flussüberquerungen — Nikau Bay Eco Camp bis Ocean Beach Campsite

7h / 28,2km / 379hm

Wir ver­lassen das Eco Camp auf ein­er pri­vat­en Maori-Schot­ter­straße für die 5$ Zoll kassiert wird. Wir erre­ichen die erste Flussüber­querung, die erst nur kni­etief dann bis zu hüft­tief wird. Wir wat­en bar­fuß durch den Fluss und mein Ruck­sack wird unten nur ein biss­chen nass, sodass alles in Ord­nung ist. Diese Flussüber­querung hat mir am meis­ten Sor­gen gemacht. Dann geht es auf Straße bis nach Pataua. Den zweit­en Fluss kön­nen wir auf ein­er Fußgänger­brücke über­queren. Im Schat­ten der Bäume machen wir eine erste Pause. Danach fol­gt die näch­ste Durch­querung eines Meere­sarms, dies­mal länger aber nur kni­etief. Am Ende, bei den Man­groven, versinken wir tief im schwarzen Schlamm. Wir ver­wen­den einiges unseres Wassers um die Füße abzus­pülen. Meine San­dalen star­ren auch nur so vom Matsch, da ich diese bei der Querung trug. 

Wir gehen über eine Kuh­wei­de wo es eine Wasser­stelle gibt in der ich die ver­schlammten San­dalen not­dürftig wasche. Sie hän­gen draußen an meinem Ruck­sack und haben ihn eben­so einge­dreckt. Das näch­ste Stück führt wieder über Schot­ter­straße, wo wir eine Mit­fahrgele­gen­heit den Hügel hin­auf ergat­tern. So sparen wir uns einige Höhen­meter. Wir müssen nicht mehr sehr weit zum höch­sten Punkt hin­auf von wo wir eine erste Aus­sicht auf den Ocean Beach haben. Es geht abwärts bis hin­unter zum Strand auf dem wir 7km bewälti­gen. Da kom­men Erin­nerun­gen an den 90 Mile Beach hoch. Lei­der ist ger­ade Flut und so lassen sich nasse Füße nicht ver­mei­den und der Teil des Stran­des der gehbar ist, ist schmal und oft­mals weich. Kurz vor der kleinen Sied­lung erk­lim­men wir noch einen Hügel, da man unten am Strand bei Flut nicht ent­lang kommt. Einige Surfer sind hier auf der Suche nach guten Wellen unter­wegs. Wir erre­ichen die Sied­lung und gehen zu einem kleinen Camp­ing­platz.

14. Tag: Ein langer Aufstieg — Ocean Beach bis Ureti Beach Campsite

6h / 18,7km / 807hm

Als erstes geht es heute steil hin­auf auf 446m. Von hier oben hat man eine weite Sicht über den Ocean Beach und die Hal­binsel. Es ist allerd­ings etwas diesig, was die Sicht trübt. Es geht wieder abwärts um noch zweimal hoch um auf 371 und 395m, den Mount Lion, zu steigen von wo wir wieder eine ähn­liche Aus­sicht haben. Heute kom­men uns viele Tageswan­der­er ent­ge­gen. Der Auf­stieg ist steil und müh­sam. Teil­weise gibt es Trep­pen­stufen oder einen steilen Weg hin­auf. Nach dem Mount Lion haben wir die Höhen­meter geschafft und es geht viele viele Stufen abwärts bis auf eine Wiese bei der Urquharts Bay. Von hier aus ist es wieder ein Road Walk bis zum Hafen, von wo aus wir ein Boot zur anderen Seite nehmen müssten. Wir find­en jedoch eine Mit­fahrgele­gen­heit, die uns außen­rum über Whangarei bis nach Ruaka­ka bringt. Hier lassen wir uns am Strand abset­zen.

Dann beschließen wir doch in das Stadtzen­trum zu fahren um etwas zu essen und in den Super­markt zu gehen. Dafür find­en wir wieder eine Mit­fahrgele­gen­heit. Wir essen Kebab und ich kaufe ein paar Snacks im Super­markt. Dann geht es wieder an den Strand, wo wir ent­lang laufen bis eine Flussüber­querung anste­ht. Aber­mals versinken wir hüft­tief im Wass­er und meine Iso­mat­te und Ruck­sack­bo­den wer­den feucht. Gut, dass mein Schlaf­sack im Dry­bag ist und die Iso­mat­te trock­net schnell. Wir laufen weit­er am Strand ent­lang bis wir die Ure­ti Beach Camp­site erre­ichen, ein großer Camp­ing­platz mit vie­len Leuten mit Campern und großen Zel­ten. Wei­h­nacht­en geht ziem­lich an uns vor­bei. Es gibt nur ein wenig Rotwein zur Feier des Tages.

15. Tag: Schöne Aussichten — Ureti Beach Campsite bis Manghawai Heads Holiday Park

7h / 27,5km / 789hm

Zuerst geht es weit­er am Strand ent­lang bis eine Straße mich vom Strand wegführt. Hier wird mir eine Mit­fahrgele­gen­heit ange­boten und ich fahre bis zur Abzwei­gung der Cullen Road mit. Hier geht es nun lange Zeit auf ein­er leicht ansteigen­den Schot­ter­straße dahin. Bald habe ich eine weitre­ichende Aus­sicht über grüne Hügel und Strände. Ich laufe in den Wald hinein, wo es eben­falls bergauf geht. Dann gelange ich durch Farm­land auf den Man­gawhai Track, der ober­halb der Küsten­lin­ie ver­läuft und schöne Aus­sicht­en bietet. Von hier komme ich an den Strand und laufe auf ihm bis ich die Straße zum Camp­ing­platz nehme.

16. Tag: Strandspaziergang — Mangawhai Heads bis Pakiri Campsite

5,75h / 26,6km / 140 hm

Heute heißt es zuerst wieder an der Straße ent­lang laufen. Wir gehen aber erst­mal ins Stadtzen­trum und früh­stück­en genüßlich. So wird es heute etwas später bis wir endlich loskom­men. Wir laufen bis Man­gawhai. Dies­mal gibt es sog­ar einen Fußweg abseits der Straße was den Marsch deut­lich angenehmer macht. In Man­gawhai kaufen wir für die näch­sten Tage ein. Dann geht’s aus der Stadt hin­aus und auf eine Straße, die schon bald in Schot­ter überge­ht. Wir find­en eine Mit­fahrgele­gen­heit bis zur Abzwei­gung zum Strand, wo wir wieder auf staubiger Straße laufen. Der Rest des Weges führt am Strand ent­lang. Nur an ein­er Stelle müssen wir über einen Hügel zum näch­sten Strand steigen. Diese Strand­märsche sind jedes Mal eine men­tale Her­aus­forderung. Dabei gibt es drei kleine Ströme zu queren, der let­zte ist etwa unter­schenkeltief, die anderen flach­er. Nasse Füße gibt es trotz­dem. Wir erre­ichen den Camp­ing­platz und kaufen in dem kleinen Shop Nudeln, Sauce, Zwiebeln und Speck um uns zusam­men mit Peter, eben­falls Deutsch­er, ein gutes Aben­dessen zu machen.

17. Tag: Ein langer Tag in den Wäldern — Pakiri Campsite bis km 490,9

10h / 29,5km / 1.644hm

Mor­gens geht es erst­mal an der Schot­ter­piste ent­lang, wobei ein Auto mit voller Absicht keine 10cm an mir vor­beifährt. Offen­bar sind TA Hik­er nicht über­all beliebt. Die meis­ten jedoch begeg­nen uns offen und fre­undlich. Durch Farm­land­schaft geht es nun einen Hügel hin­auf was bei der heuti­gen Hitze sehr schweißtreibend ist. Wir laufen durch kratziges Gestrüpp bis hinein in einen Wald, wo es über Stock und Stein steil hin­auf geht bis wir unseren ersten Gipfel, den Tamahun­ga Sum­mit auf 470m erre­ichen. Hier hat man eine schöne Aus­sicht auf das Meer. Kurz darauf erre­ichen wir eine Wet­ter­sta­tion. Es geht wieder ein biss­chen an ein­er Schot­ter­straße ent­lang bis wir wieder in den Wald ein­tauchen. Von hier an kom­men wir nur langsam voran, denn extrem viele Wurzeln erschw­eren das Gehen. Wir müssen auf­passen nicht zu stolpern, was mir nicht immer gelingt.

Es fol­gt wieder etwas Straße und dann der Dome For­est, der eben­so unwegsam ist. Im Dome For­est war ich bere­its 2007 ein­mal und ich habe ihn damals in “Doom For­est” umge­tauft, weil wir uns total ver­laufen haben. Ab dem Dome Gipfel wird der Weg glück­licher­weise ein­fach­er, da der Weg für Tageswan­der­er aus­ge­baut ist. Wir erre­ichen nach ein­er gefühlten Ewigkeit von 9,5h die Straße. Auf der anderen Seite geht eine Schot­ter­straße bergauf und nach 10 Stun­den kom­men wir an ein­er Stelle am Straßen­rand an an der man zel­ten kann. Wir gehen zu dem Haus um zu fra­gen ob wir hier zel­ten kön­nen, es ist aber kein­er da. Wir stellen unsere Zelte — müde wie wir sind — trotz­dem auf und fra­gen sobald jemand nach Hause kommt. Heute sind wir wieder zu viert — der Deutsche Peter, Nathalie und Imri aus Israel. Später kommt noch jemand vor­bei und erlaubt uns das Zel­ten und Wasser­holen von einem Schlauch am Haus.

18. Tag: Schotterstraßen, Farmland, Busch — km 490,9 bis Puhoi

6,75h / 26,6km / 858hm

Mor­gens reg­net es ein wenig, was aber bald aufhört. Nicht ohne vorher Schuhe und Hosen im nassen Gras zu durch­we­ichen. Heute geht es durch einen Mix aus Schot­ter­straßen, Farm­land und Busch, immer wieder auf und ab. Im let­zten Wald vor Puhoi kom­men uns zahlre­iche Tage­saus­flü­gler ent­ge­gen. Keine Ahnung warum, denn es gibt trotz Auf und Ab keine Aus­sicht. Außer­dem begeg­nen wir heut wieder ein oder anderen Kuh, die nur zu gerne Nathalies Hand ableck­en. In Puhoi ver­brin­gen wir den Rest des Nach­mit­tags und Abend im örtlichen Pub und hören nicht auf zu essen. Ich esse Burg­er und Sand­wich UND Apple Crum­ble.

19. Tag: Kajak und Beach Walk — Puhoi bis Stillwater Holiday Park

4,5h / 18km / 285hm

Den Mor­gen begin­nen wir mit Kajak­en auf dem Meere­sarm Puhoi Riv­er. Heute sind viele Leute eben­falls mit Kajaks unter­wegs, ruhig ist es also nicht, aber trotz­dem schön. Nach etwa 1,5 Stun­den Pad­deln erre­ichen wir den Wen­der­holm Region­al Park wo es erst­mal ein Eis gibt und dann bergauf geht. Dafür haben wir eine fan­tastis­che Aus­sicht auf die Küste unter uns. Wir über­queren eine Brücke und dann führt uns der Weg an den Klip­pen am Meer ent­lang. Immer mal wieder müssen wir dabei über Felsen und Steine krax­eln und bal­ancieren, was nur langsam voran geht. Außer­dem ist es immer mal wieder rutschig. Wir ent­deck­en aber auch kleine Bucht­en. So erre­ichen wir den Strand von Ore­wa, wo wir eine Mit­tagspause beim Chi­ne­sen machen. Weit kom­men wir heute irgend­wie nicht. Nach dem Essen geht es am Fluss ent­lang bis nach Sil­verdale, von wo aus wir den Rest Straße bis Still­wa­ter per Anhal­ter fahren. Wieder mal zwei Stun­den Road­walk ges­part. Im Still­wa­ter Hol­i­day Park wer­den wir fre­undlich von Max­ine begrüßt, die uns kosten­los auf den Matrazen im Aufen­thalt­sraum über­nacht­en lässt und uns Dusch-Tokens gratis gibt. Welch eine Gast­fre­und­schaft. Sie rät uns auch dazu die Auck­land Sek­tion zu über­sprin­gen.

20. Tag: Frühaufstehen für die Ebbe — Stillwater Holiday Park bis Browns Bay

4h / 14,6km / 206hm

Heute ste­hen wir um 3:30 Uhr nachts auf, denn um 5 Uhr ist Ebbe und es gilt einen Fluss zu über­queren. So ist es noch dunkel als wir im Stirn­lam­p­en­schein los stapfen. Wir erre­ichen bald die Küste, wo wir über den freige­spül­ten Strand laufen bis wir zum Oku­ra Riv­er kom­men. Es begin­nt langsam zu däm­mern während wir in den Fluss hinein­wa­t­en. Das Wass­er ist bei Ebbe ober­schenkeltief, was beruhi­gend ist. Wir haben schon Bilder gese­hen wo Leute bis zum Oberkör­p­er im Fluss steck­ten und die Ruck­säcke über den Kopf getra­gen haben. So bleibt mein Ruck­sack heute trock­en. Hose und Schuhe trock­nen schnell wieder.

Danach geht es hin­auf, an der Küste ent­lang bis nach Long Bay während langsam die Sonne aufge­ht. Nach einem weit­eren Strandspazier­gang geht es auf Straße bis zur Browns Bay, immer­hin auf Fußgänger­we­gen. Hier früh­stück­en wir und nehmen dann einen Bus nach Auck­land. Ein biss­chen bereue ich es schon nicht bis nach Auck­land gelaufen zu sein, aber so haben wir Zeit in Ruhe Wäsche zu waschen, ein paar Einkäufe zu erledi­gen und sog­ar ins Kino zu Star Wars zu gehen. Abends tre­f­fen wir uns mit ein paar TA Hik­ern zum Essen. Bish­er habe ich schon drei Sachen ver­loren: Rain­cov­er, Shorts und mein Mess­er. In drei Wochen kein guter Schnitt. Shorts und Mess­er erset­ze ich in Auck­land.

Hier geht’s zum 20. Teil — Meremere bis Te Kuiti

20. Flüsse, Wälder, Berge: Mere­mere bis Te Kuiti

 

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