23. Der Whanganui River — Whakahoro bis Whanganui

Posted: 2. Februar 2020

Der näch­ste Abschnitt führt uns in Kanus auf dem Whanganui Riv­er von Whaka­horo bis nach Whanganui. Eine schöne Abwech­slung mal keine Ruck­säcke tra­gen zu müssen und sich in ein neues Ele­ment begeben zu kön­nen. Wir haben per­fek­tes Wet­ter und so kön­nen wir schwim­men gehen und es uns so richtig gut gehen lassen. Der Whanganui Riv­er hat sowohl span­nende Strom­schnellen als auch ruhige Abschnitte zu bieten. Rechts und links des Flusses erhebt sich tiefer Wald und Wasser­fälle plätsch­ern von Steil­wän­den in den Fluss.

36. Tag: Whanganui River — Whakahoro nach John Coull Campsite

6h / 36km

Heute starten wir die Kanu­tour auf dem Whanganui Riv­er. Tags zuvor sind wir prob­lem­los bis nach Whaka­horo gehitcht. Wir sind früh los und da mor­gens zahlre­iche Kanu-Unternehmen ihre Kun­den nach Whaka­horo brin­gen, kön­nen wir uns anschließen.

Nach­dem wir alle unsere Sachen vom Ruck­sack in Ton­nen ver­packt haben geht es los. Wir sind zu zehnt und eine bunt gemis­chte Truppe: Peter und Nathalie aus Deutsch­land, Mar­co aus Ital­ien, Raphaelle und John aus Frankre­ich, Haroon aus Neusee­land, Imri aus Israel, Marc aus Kana­da und Sam aus Ameri­ka.

Bald kom­men die ersten Strom­schnellen, die anfangs noch sehr wack­e­lig sind bis wir den Dreh raushaben. Ruhige Pas­sagen wech­seln mit Strom­schnellen, die mit­tler­weile Spaß machen. Um uns herum beherrscht dichter Wald das Bild. Immer wieder rauschen kleine Wasser­fälle rechts und links von uns in den Fluss. Heute ist kein­er mit dem Kanu umgekippt, ich hoffe das bleibt auch so. Wir machen zwei Pausen, bei ein­er gehen wir schwim­men. Wir haben per­fek­tes Wet­ter für unsere Tour. Anson­sten pad­deln wir so vor uns hin. Am Abend kom­men wir an der Camp­site an, wo bere­its einige Leute sind. Unsere große Gruppe ist eine entsprechend fröh­liche Runde am Abend. Auch weil wir Essen und Getränke dabei haben, die wir son­st nicht mit haben, da wir sie nicht tra­gen müssen. Die Fran­zosen tis­chen sog­ar Käse- und Schoko­fon­due auf. In den Büschen hin­ter uns leucht­en Glüh­würm­chen sobald es dunkel wird.

37. Tag: Bridge of Nowhere — John Coull Campsite bis Raumanui Campsite

5h / 33km

Heute geht’s weit­er auf dem Whanganui Riv­er. Wir machen wieder eine Mit­tagspause bei der wir schwim­men gehen. Dann leg­en wir am Man­ga­pu­rua Land­ing an und gehen zu Fuß zur Bridge of Nowhere, eine Brücke die für eine ehe­ma­lige Sied­lung gebaut wurde und nun eben nur noch eine Brücke ins Nir­gend­wo ist. Anson­sten absolvieren wir wieder zahlre­iche Strom­schnellen und am Ufer kön­nen wir hin und wieder Kühe oder Ziegen sehen. Am Abend erre­ichen wir die Camp­site an der wir erst vor­beifahren bis wir check­en wo sie ist. Hier bekom­men wir den Ser­vice, dass unsere Fäss­er von einem Quad mit Anhänger hochge­fahren wer­den. Es ist näm­lich ein ganz schön­er Akt jeden Abend alle Fäss­er hin­auf zu tra­gen, beson­ders die Tonne mit Essen und Trinken ist sehr schw­er. Abends spie­len wir Karten.

38. Tag: Die 50/50 Rapids — Raumanui Campsite bis Kauika Campsite

7h / 37,9km

Das High­light heute ist die soge­nan­nte 50/50 Rapid, Strom­schnellen bei denen es eine 50%ige Wahrschein­lichkeit gibt umzukip­pen. Wir meis­tern die Stelle jedoch fast alle gut. Ein Boot aus unser­er Runde kippt zwar nicht um, geht aber halb unter, da viel Wass­er ins Boot gekom­men ist. Das ist ziem­lich lustig anzuse­hen. Anson­sten ist es heute ziem­lich ruhig, es gibt nur wenige Strom­schnellen. Es ist sehr still, nur das Plätsch­ern des Wassers und Vogel­stim­men sind zu hören, gele­gentlich auf ein Mähäh von irgendwelchen Ziegen. Mit­tags gehen wir wieder schwim­men, das Wet­ter ist nach wie vor per­fekt. Am Abend gelan­gen wir zu ein­er Camp­site. 

39. Tag: Zurück in die Zivilisation — Kauika Campsite bis Rivertime Lodge

4,5h / 29km

Ein weit­er­er Tag auf dem Fluss bricht an. Wir gelan­gen langsam wieder zurück in die Zivil­i­sa­tion  — Kühe, Schafe und eine Straße begleit­en uns heute. Heute ist es das erste Mal auf unser­er Tour bewölkt, weshalb ich das Schwim­men heute aus­fall­en lasse. Wir machen wieder zwei Pausen in denen wie immer die Sand­fliegen über uns her­fall­en. Am Abend erre­ichen wir die River­time Lodge, wo wir alle gün­stig in Cab­ins unterkom­men.

40. Tag: Letzter Tag auf dem Whanganui River — Rivertime Lodge bis Wanganui Holiday Park

6,5h / 37,6km

Heute ist der let­zte Tag auf dem Fluss. Wir starten früh, da wir heute eine lange Fahrt vor uns haben. Es gibt nur noch wenige Strom­schnellen am Beginn des Tages, son­st fließt der Fluss gemütlich dahin. Es gibt wieder eine Mit­tagspause mit Schwim­men im Fluss. Aus pur­er Langeweile binden wir alle fünf Kanus zusam­men und die äußeren Per­so­n­en pad­deln während wir innen Snacks reichen. Am Ende gibt es Gegen­wind und leichte Wellen, die vom Wind erzeugt wer­den, was es nochmal anstren­gend macht. Wir erre­ichen den Hol­i­day Park und pack­en all unsere Sachen von den Ton­nen zurück in die Ruck­säcke, die von nun an wieder unsere Begleit­er sind.

Hier geht’s zum 24. Teil — Palmerston North bis Waikanae

23. Die Tararuas – Palmer­ston North bis Waikanae

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