Australien: Australiens außergewöhnliche Tierwelt

Posted: 21. Dezember 2015

Ein Besuch im Bill­abong Wildlife Sanc­tu­ary nahe Townsville ler­nen wir die Tiere Aus­traliens näher ken­nen. Hier kann man neben Kän­gu­rus, Koalas und Wal­la­bies auch eins der einzi­gen zwei eier­legen­den Säugetiere ken­nen­ler­nen.

Am Vor­mit­tag holen wir unser gemietetes Auto bei Avis in Townsville ab und fahren bis ins 17km ent­fer­nte Bill­abong Wildlife Reserve. Dort gibt es aus­tralis­che Tiere zu sehen.

Wir hören Vorträge über Salz- und Süßwasserkrokodile, Vögel, Wom­bats und Koalas. Dabei ler­nen wir vieles über sie und kön­nen sie beobacht­en. Weit­er sehen wir Graue Kän­gu­rus, die zusam­men mit Wal­la­bies frei durch den Park laufen und die man füt­tern kann. Alex ver­füt­tert aber das meiste an Enten und Schild­kröten. Im Ter­rar­i­um sehen wir giftige Schlangen und Ech­sen. Unter anderem auch die Death Adder vor welch­er auf Mag­net­ic Island gewarnt wurde. Auch die giftig­ste Schlange der Welt, den Inland­staipan, kön­nen wir sehen. Tat­säch­lich ist aber die Brown Snake die gefährlich­ste Schlange, denn sie kommt häu­figer vor und ist aggres­siv­er.

Den Inland­staipan wird man wohl außer­halb des Out­backs nicht begeg­nen und auch dort eher sel­ten. Wir sehen Emus und Kasuare, eben­falls zur Gat­tung der Laufvo­gel zäh­len­den großen Vögel, die einen Kamm auf den Kopf und bunte Hälse haben. Beson­deres High­light sind die eier­legen­den Igel, Echid­na genan­nt. Sie sind neben dem Schn­abelti­er die einzige eier­legende Säugetier­art auf der Welt. Aus­traliens Tier­welt ist schon selt­sam: nir­gend­wo anders gibt es Beuteltiere und eier­legende Säugetiere.

Der Park schließt um 17 Uhr und wir fahren weit­er nach Süden. Auf dem Weg sehen wir viele tote Tiere und Kän­gu­rus auf der Straße, aber auch einige lebendi­ge am Straßen­rand. Bei ein­er Kän­gu­ru Sich­tung fahre ich fast in den Graben.

Wir erre­ichen Alva Beach von wo aus wir den Tauch­gang zum Yon­gala Wrack nach­holen wollen, denn von hier aus fährt man nur eine halbe Stunde zum Wrack hin­aus und spart sich die raue Seefahrt von Townsville aus. Allerd­ings gibt es keine freien Plätze mehr in den näch­sten Tagen beim lokalen Tauchan­bi­eter. Schade, die Yon­gala fällt damit aus. Wir schla­gen unser Zelt an einem Camp­ing­platz nahe am Strand auf. Es ist wieder sehr warm im Zelt.

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