Australien: Krokodile, Kängurus und Koalas im Australia Zoo

Posted: 3. Januar 2016 by Annika

Der Aus­tralia Zoo ist Heimat vom “Croc­o­dile Hunter” Steve Irwin, aber auch von vie­len aus­tralis­chen Tieren wie Koalas, Kän­gu­rus, Wal­la­bies, Krokodilen und vie­len mehr, denen man haut­nah begeg­nen kann. Und das Herz kann einem schon mal ste­hen­bleiben, wenn man ein­er der Shows im “Cro­co­se­um” zuschaut…

Der Aus­tralia Zoo wurde von “Croc­o­dile Hunter” Steve Irwin gegrün­det. Er wurde durch die Serien bekan­nt in denen er Krokodile und aller­lei andere gefährliche Viech­er gefan­gen hat und ist eine aus­tralis­che Berühmtheit. Lei­der ist er bere­its tot. Im Zoo gibt es ein Denkmal und seine Fam­i­lie, vor allem die zwei Kinder Robert und Bin­di, ver­mark­tet sich weit­er­hin gut. Am “Steve Irwin Day” am 15. Novem­ber tra­gen alle Besuch­er Kha­ki, denn “Kha­ki ist eine Leben­se­in­stel­lung!”. Irwin fing sein erstes Krokodil bere­its im Alter von neun Jaren und war tat­säch­lich beru­flich Krokodil­fänger und Fach­mann für die Umsied­lung von Prob­lemkrokodilen. Seine Mut­ter hat sich um ver­let­zte und ver­waiste Tiere geküm­mert, sein Vater war selb­st Krokodil­fänger. Mith­il­fe seines Ruhms hat er sich für den Schutz von Wildtieren und Krokodil­forschung eingesetzt.

Am Ein­gang des Aus­tralia Zoo sehen wir Leguane und Wärter tra­gen Tiere mit denen man sich fotografieren lassen kann. Über­all im Park laufen Eidech­sen herum. Es gibt tas­man­is­che Teufel und Kasuare zu sehen. Die Gehege sind groß und schön ein­gerichtet. Wir kön­nen auch wieder einige Koalas besuchen.

Herz des Parks ist aber das Cro­co­se­um. Es ist eine Art Sta­di­um in dem Tier­shows gezeigt wer­den. Bunte Papageien fliegen über unsere Köpfe aber am beein­druck­en­sten ist klar die Krokodil­show. Man ist ganz schön anges­pan­nt und glaubt immer dass der Tier­train­er jeden Moment gefressen wird. Ein frei­williger aus dem Pub­likum soll ein Krokodil füt­tern, von dem er noch nicht weiß was ihn erwartet. Am Ende ist es “nur” ein Süßwasserkrokodil, aber auch das flößt ihm offen­sichtlich schon gehörig Respekt ein. Früher hat der Meis­ter selb­st die Shows geschmis­sen. Vor dem Cro­co­se­um sind die Gehege der Krokodile. Die meis­ten sind Salzwasserkrokodile und einige sind ziem­liche Brocken.

In einem großen Are­al gibt es graue Kän­gu­rus und Wal­la­bies, die man stre­icheln und füt­tern kann. Auch die eier­legen­den Igel haben ein schönes großes Gehege. Es gibt den Bere­ich Wet­lands wo man Rei­her sehen kann. Sie ver­steck­en sich jedoch und sind nur schw­er zu sehen. Wir kom­men durch ein Gehege mit roten Kän­gu­rus und sie mögen es anscheinend wenn man sie hin­term Ohr krault. In ein­er Halle sind Ter­rarien mit gefährlichen Schlangen aus­getellt, alle­samt in Aus­tralien zu find­en. Die giftig­ste, der Inland­staipan, ist aber nicht unbe­d­ingt die gefährlich­ste, denn sie ist sel­tener und nicht so aggres­siv. Auf­passen sollte man wenn man ein­er Brown Snake beg­neg­net, denn diese kom­men beina­he über­all vor und sind äußerst angriff­s­lustig. Ein schmerzhafter Tod erwartet einen bei ihrem Biss.

Dahin­ter sind die niedlichen und schw­er­fäl­li­gen Wom­bats bei­hei­matet. Tat­säch­lich die aktivsten, die wir bish­er gese­hen haben, denn sie schlafen nicht nur son­dern watscheln herum :) Es gibt auch einen Bere­ich für nicht aus­tralis­che Tiere, dort sehen wir Tiger, Giraf­fen, Zebras und Nashörn­er. Auf Bindis Island find­en wir wir Lemuren, Aras und eine Alli­ga­torschild­kröte. Am Ein­gang sehen wir noch zwei sehr große und alte Landschildkröten.

Tierkrankenhaus

Am späten Nach­mit­tag ver­lassen wir den Zoo und gehen ins angeschlossene Tierkranken­haus. Dort sehen wir zwei Koalas die von einem Auto ange­fahren wur­den und deshalb behan­delt wer­den. Haupt­prob­lem der Koalas sind allerd­ings Chlamy­di­en, was Koal­adamen unfrucht­bar macht und somit den Nach­wuchs zur Arter­hal­tung reduziert. Es gibt auch ein paar Bilder von behan­del­ten Meer­ess­child­kröten. Wenn man das sieht und auch die Tafeln im Zoo auf denen beschrieben ist ob und warum eine Tier­art vom Ausster­ben bedro­ht ist, merkt man wieder was wir Men­schen für Arschlöch­er sind. Das kann einen ordentlich trau­rig machen.

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