Australien: Surfen an der Gold Coast

Posted: 6. Januar 2016

Aus­traliens Gold Coast unter­halb von Bris­bane bietet 52km gold­en­er Strände, Sonne und natür­lich per­fek­te Bedin­gun­gen sich mit dem Surf­board in die Fluten zu wagen. Aber auch jen­seits der Strände gibt es wieder ein­mal typ­isch aus­tralis­che Tiere zu beobacht­en.

Zusam­men mit zwei Fre­un­den aus Deutsch­land fahren wir zum Strand am Green­mount Point. Die zwei, Ste­fan und Tobi, waren noch nie sur­fen, weshalb wir das gle­ich nach­holen. Ich gehe mit Tobi und zeige ihm wie man die Wellen mit dem Surf­board bekommt. Alex geht dann mit Ste­fan ins Wass­er. Es gibt wie so oft an der Ostküste Aus­traliens eine seitliche Strö­mung und es ist schw­er die Wellen zu bekom­men. Ste­fan ist lei­der auch kein Natur­tal­ent und schafft es kaum sich auf das Surf­brett zu leg­en, Tobi stellt sich da schon bess­er an. Wir bekom­men ein paar gute Wellen, aber es kostet Kraft heute. Am Abend gibt es wieder mal ein großes BBQ.

David Fleay Wildlife Park

Nach einem Poolbe­such am Camp­ing­platz bei dem wir her­aus­find­en, dass die Rutsche etwas zu eng für Erwach­sene ist, wollen wir wieder zum Sur­fen an den Strand. Wir bekom­men jedoch keinen Park­platz, weshalb wir entschei­den das Sur­fen auf den Nach­mit­tag zu ver­schieben und den David Fleay Wildlife Park zu besuchen. Der Grün­der des Parks war der erste der Schn­abeltiere erfol­gre­ich zücht­en kon­nte. High­light hier ist das Noc­tur­nal House in dem die Tageszeit­en getauscht wer­den, sodass nach­tak­tive Tiere wie Bil­bys, Wal­lies, Spring­mäuse und Gleit­beut­ler beobachtet wer­den kön­nen. Es gibt auch ein Beck­en in dem ein Schn­abelti­er rum­schn­abelt und es ist faszinierend ein Schn­abelti­er auch ein­mal Unter­wass­er beobacht­en zu kön­nen, was eine Scheibe möglich macht. Das Schn­abelti­er ist neben den süßen Wal­la­bies mein Lieblingsti­er in Aus­tralien.

In den Freige­he­gen sehen wir Emus, Kasuare, Koalas, Wal­la­bies, Kän­garus, Süß- und Salzwasserkrokodile. Die Gehege sehen sehr natür­lich aus und manch­mal ist es schw­er die Tiere zu find­en. Die Krokodiltüm­pel sind dunkel und auf ihnen schwim­men Wasser­lin­sen und man sieht die Krokodile nicht, die darunter warten. Bei der Krokodil­show ver­füt­tern sie ein ganzes Hüh­nchen auf dem das Krokodil eine Weile herum­beißt bevor es zum Schluck­en überge­ht. Nach­mit­tags find­et eine Schlangen­show statt nach der man zwei der Schlangen berühren kann — ungiftige Phy­tons, no wor­ries :)

Sur­fen am Cur­rumbin Beach
Den restlichen Nach­mit­tag ver­brin­gen wir mit Sur­fen am Cur­rumbin Beach. Es ist ziem­lich anstren­gend hin­auszukom­men und mir ist es beina­he unmöglich. Immer wieder treibt mich die starke Strö­mung zurück Rich­tung Fluss, der ins Meer mün­det. Später am Abend wird es aber ein­fach­er und mir gelingt es noch einige Wellen zu bekom­men.

Burleigh Heads

Am Vor­mit­tag unternehmen wir eine kleine Wan­derung durch den kleinen Nation­al­park an der fel­si­gen Land­spitze von Burleigh Heads. Der Weg führt durch den Wald und an der Küste ent­lang. Wie in allen waldigen Gegen­den laufen auch hier Truthähne herum und wir kön­nen Wal­la­bies sehen. Wir beobacht­en die Wellen und einige Surfer. Für uns ist es hier aber ein gutes Stück zu anspruchsvoll — der Strand ist berühmt für seinen right-hand Point Break.

Currumbin Rock Pools

Im Lan­desin­neren, nicht weit von Burleigh Heads ent­fer­nt, befind­en sich die Cur­rumbin Rock Pools, natür­liche Fel­spools. Wir nehmen dort ein erfrischen­des Bad und sprin­gen von den umgeben­den Felsen. Der Haupt­sprung-Felsen ist gut 6m hoch und die Kinder die dort hin­un­ter­sprin­gen sind größ­ten­teils keine 10 Jahre alt. Angst­los stürzen sie sich ins Wass­er, mich kostet das etwas mehr Über­win­dung.

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