Australien: Surfen und Tauchen in Byron Bay

Posted: 10. Januar 2016 by Annika

Byron Bay ist neben seinen schö­nen Strän­den bekan­nt für seine relaxte Atmo­sphäre. Hier fühlen sich Hip­pies und Surfer gle­icher­maßen wohl. Außer­dem haben wir fest­gestellt, dass man hier auch ziem­lich gut tauchen kann.

Wir spazieren durch Byron Bay und gehen nach­mit­tags zum Sur­fen. Die Wellen sind momen­tan klein, es klappt aber ganz gut und Alex schafft es sog­ar seine erste Welle quer zu reit­en. Auch Tobi kann ein paar Wellen ste­hen. Ste­fan fühlt sich am Strand wohler. Am Abend besuchen wir den Leucht­turm und wan­dern von dort zum östlich­sten Punkt Aus­traliens. Wir sehen viele Kan­inchen beim Rück­weg. Am Leucht­turm haben sich einige Men­schen einge­fun­den um den Son­nenun­ter­gang zu bewun­dern. Im Busch unter ihnen hüpfen ein paar Wal­la­bies herum.

Tauchen bei Julian Rocks

Wir ste­hen früh auf, da wir heute einen Tauch­gang gebucht haben. Ein wenig ver­spätet kom­men wir an. Das Boot ist nicht groß und außer uns ist nur ein Gast mit auf dem Boot — ohne uns wären sie heute gar nicht raus­ge­fahren. Was wirk­lich schade gewe­sen wäre, denn das Wet­ter ist fan­tastisch. Wir pro­bieren unsere Aus­rüs­tung an und fahren raus. Nach 30 Minuten erre­ichen wir Julians Rock, eine Steinin­sel mit­ten im Ozean. Schon vom Boot aus sehen wir den ca. 10m ent­fer­n­ten Meeres­bo­den. Das Wass­er ist glasklar und die Sonne scheint. Wir bekom­men ein kurzes Brief­ing dann machen wir uns fer­tig. Wir tauchen, unsere zwei Fre­unde schnorcheln zum ersten Mal in ihrem Leben.

Die Sicht ist super und es gibt kaum Strö­mung. Wir tauchen über Sand und Fels­for­ma­tio­nen. Bald sehen wir die ersten Wobbe­gong­haie. Die urig ausse­hen­den Tiere liegen bewe­gungs­los am Meeres­grund. Auch die ersten Leop­ar­den­haie schwim­men neben uns im Wass­er. Korallen gibt es hier fast keine, aber große Fis­chschwärme. Wir tauchen in eine kleine Höh­le in der ein Schwarm Jew­fis­che und Süßlip­pen­fisch ste­ht. Ein ziem­lich guter Tauchgang!

In der Pause bekom­men wir Obst und Plätzchen und Tee. Die Atmo­sphäre ist gut und stress­frei — viel bess­er als auf unserem let­zten Tauch­gang zum Wrack der HMAS Bris­bane. Kurz nach dem Essen beschw­ert sich Tobi, dass ihm schlecht sei und Sekun­den später muss er sich über die Rel­ing lehnen. Die Snap­per unter dem Boot freuen sich.

Auch beim zweit­en Tauch­gang sehen wir wieder einige Haie. Bei ein­er Clean­ing Sta­tion begeg­nen wir einem Bull­ray der sich säu­bern lässt. Er ist ein gutes Stück größer als wir es sind. Dahin­ter schwimmt doch tat­säch­lich ein Man­ta! Immer wieder wech­selt er sich mit dem Bull­ray an der Clean­ing Sta­tion ab. Die bei­den riesi­gen Rochen schwim­men oft ganz dicht an uns vor­bei und wir kön­nen sie gut beobacht­en. Wir tauchen zurück zum Boot. Wieder aus dem Wass­er strahlen wir übers ganze Gesicht. Was für ein großar­tiger Tauch­gang! Ein­er der besten den wir je hat­ten und das so uner­wartet. Tobi und Ste­fan hat es auch gut gefall­en, ziem­lich krasse Sich­tun­gen für den ersten Blick in die Unterwasserwelt.

Den Nach­mit­tag ver­brin­gen wir wieder mit Sur­fen. Die Wellen sind wieder ziem­lich klein und man muss hart pad­deln um sie bekom­men. Bei Tobi wird’s immer bess­er und er schafft es sog­ar ein paar Meter zu fahren. Gegen späten Nach­mit­tag wer­den die Wellen noch klein­er und man kann sie kaum mehr sur­fen. Wir fahren also einkaufen und lassen die gemein­same Zeit in Aus­tralien bei einem weit­eren BBQ ausklingen.

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