Aussicht vom Breitenstein

Breitenstein: Aussichtsberg in den Bayrischen Voralpen

Posted: 10. März 2022 by Annika

Der Bre­it­en­stein ist ein wun­der­schön­er Aus­sichts­berg in den Bayrischen Voralpen. Der Blick reicht weit vom Wen­del­stein über die Berge im Spitz­ingseege­bi­et bis hin zu Groß­glock­n­er und Großvenedi­ger. Mit der ganzjährig geöffneten Kesse­lalm bietet sich zudem noch eine urige Einkehrmöglichkeit. Selb­st im Win­ter ist die Tour noch leicht, Grödel sind aber empfehlenswert — vor allem ist die Tour im Win­ter deut­lich einsamer.

Im Ver­gle­ich zu gestern auf dem Weg zur Niederble­ick hat es auf der Tour auf den Bre­it­en­stein deut­lich weniger Schnee, was die Wan­derung viel ein­fach­er macht. Die Forststraße ist nur für kurze Stücke mit Schnee bedeckt und lässt sich gut gehen. Erst kurz vor der Kesse­lalm, als wir ins offene Gelände kom­men, wird der Weg etwas eisig und rutschig. Bis zur Alm kommt man jedoch auch gut ohne Grödel voran. Etwa 10 Minuten nach Start der Wan­derung zweigt ein alter­na­tiv­er Weg zu einem kleinen Wasser­fall ab. Hier kann man auf einem schmalen Pfad am Wasser­fall vor­bei steil hin­auf auf ein­er Abkürzung zur Forststraße gelan­gen. Auf der ganzjährig geöffneten Kessealm gibt es leckere Schmankerl wie Tirol­er Knödel­grös­tel, Kaiser­schmar­rn und Kas­pressknödel. Die Aus­sicht dazu ist wun­der­schön und wir genießen den unver­hofften Son­nen­schein auf der Ter­rasse. Während wir gestern auf der Niederble­ick in dicht­en Wolken gefan­gen waren, ist das Wet­ter heute deut­lich bess­er als angesagt.

Von der Kesselalm zum Breitenstein

Wir fol­gen einem Forstweg über ein Schneefeld und gelan­gen zu einem Sat­tel zwis­chen Bre­it­en­stein und Schweins­berg, mit wun­der­schönem Blick auf den benach­barten Wen­del­stein. Dann geht es vor der Mate­ri­al­seil­bahn steil in Ser­pen­ti­nen hin­auf über einen licht bewalde­ten Hang. Grödel sind hier hil­fre­ich. So erre­ichen wir die im Win­ter geschlossene Huber­tushütte. Von hier ist es nun nicht mehr weit zum bere­its sicht­baren Gipfel. Zum Schluss führt uns ein Stufen­weg zum Gipfelkreuz. Land­schaftlich ist die gesamte Gipfel­re­gion sehr idyl­lisch. Direkt vor uns liegt der Bock­stein, gegenüber thront der Wen­del­stein, dahin­ter ragt die Spitze des Groß­glock­n­ers her­vor und auch der Großvenedi­ger lässt sich aus­machen. Die Gipfel der Spitz­ingseere­gion find­en sich eben­so wie Rofan und Kar­wen­del. Außer­dem haben wir einen weit­en Blick nach Nor­den in die Ebene.

Abstieg

Für den Abstieg wählen wir den gle­ichen Weg, es wäre aber auch eine Rund­tour über die Bucheralm möglich. Dazu wen­det man sich an der Huber­tushütte nach rechts und wan­dert über eine schöne Hochebene mit dem Bock­stein zurück zur Forststraße unter­halb der Kesse­lalm. Wir gehen den gle­ichen Weg hinab, damit ich auf einem der her­vor­ra­gend geeigneten Schneefelder noch Self-Arrest mit dem Eispick­el üben kann. Das werde ich auf dem PCT hof­fentlich nicht brauchen, aber im Falle eines Sturzes weiß ich nun wie es geht. Mit Hil­fe des Pick­els kann man sich davor bewahren abzustürzen.


FAKTEN ZUR TOUR
Berg­tour Bre­it­en­stein (1.622m)
Gehzeit: 3,5h (2h Auf­stieg, 1,5h Abstieg)
Höhen­meter: 800hm
Aus­gangspunkt: Wan­der­park­platz Birken­stein, Fis­chbachau (850hm)
Schwierigkeit: T2 — Bergwandern

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