China: Spicy Sichuan

Posted: 4. September 2015

Neben Pan­das gibt’s in Cheng­du auch Tem­pel und natür­lich schar­fes Essen.

Erkundung Chengdus

Wir schlafen aus und nehmen als Früh­stück gle­ich ein Mit­tagessen im Hos­tel ein. Hil­fre­ich sind hier die “SPICY” Ver­merke auf den Bildern ;) Wir machen uns auf den Weg zum nahe gele­ge­nen Wen­shu Tem­pel und schauen uns die rauchge­füll­ten Anla­gen und den Park drumherum an. Der Park ist wirk­lich eine kleine Oase, es ist ruhig hier und ein klein­er See mit Brück­en macht das Plätzchen sehr lauschig. Wir ver­lassen das Tem­pel­gelände und laufen durch die kleinen Gassen drumherum, die viele Tee­häuser, Street­food-Stände und Shops bein­hal­ten. Wir essen hier eine Kleinigkeit — mehr um es auszupro­bieren als alles andere. Nun laufen wir Rich­tung Süden weit­er bis zum Tian­fu Platz, wo eine große Mao Stat­ue ste­ht.

Wir schlen­dern ein wenig durch ver­schiedene Sport­geschäfte um für mich nach prak­tis­chen Turn­schuhen zu schauen, aber es ist unmöglich welche in mein­er Größe zu find­en. Größe 39 ist das höch­ste der Gefüh­le.

Abendliche Hot Pot Party

Dann fahren wir zurück zum Hos­tel, denn heute Abend ste­ht eine Hot Pot Par­ty an! Wir kom­men zeit­ig zurück und set­zen uns in die Lob­by. Immer mehr Chi­ne­sen set­zen sich zu uns an den Tisch, dann kom­men auch ein paar Aus­tralier dazu. Ins­ge­samt sind wir am Ende 20 Per­so­n­en. Das ist natür­lich eine gewisse Her­aus­forderung mit einem Hot­pot in der Mitte :) Wir haben gute Plätze an der Quelle. Die Suppe für den Hot Pot ist jedoch knall­rot und mit lauter Chilis darin. Mir schwant Übles. Tat­säch­lich ist die Suppe höl­lisch scharf und somit auch alles was man so hinein­tut. Gut gehen allerd­ings die Kartof­feln, denn die scheinen nicht soviel Flüs­sigkeit aufzunehmen. Mir bren­nt die Schnute. Dazu brauchen wir ganz schön viel Bier um die Schnute zu kühlen.

Selb­st einige Chi­ne­sen hus­ten vor sich hin — das beruhigt mich. Ich lerne von ihnen was “nicht scharf” auf Chi­ne­sisch heißt — sehr hil­fre­ich für mich. Es heißt soviel wie “bu yao la”. Dann kom­men wir mit drei Aus­traliern ins Gespräch. Sie empfehlen uns einige schöne Plätze in ihrem Land. Wir quatschen uns bei ein paar Bieren fest. Dann fängt es neben uns an zu miauen. Die Hostelmi­tar­beit­er haben eine winzig kleine Katze in einem Kar­ton, offen­bar ger­ade geholt. Ich kuschel sie lange, sie fühlt sich nach ein­er Eingewöh­nungszeit sehr wohl bei mir und miaut nicht mehr so herz­er­we­ichend. Sie ist ein­deutig viel zu klein um von der Mut­ter getren­nt zu wer­den, sie kann ja kaum gescheit laufen und wirkt recht hil­f­los — so tap­sig wie sie ist. Außer­dem hat sie schreck­lich viele Flöhe, eben­so wie die große Katze. Was mich nicht davon abhält mich um sie zu küm­mern, natür­lich.

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