Deutschland: Moin Moin — 24 Stunden Hamburg

Posted: 26. Juni 2016

Ham­burg, meine Per­le. Statt Bier­garten gibt’s hier Strand­feel­ing und statt Bergsicht gibt’s hier Schiffe und Hafen. Drei Jahre lang habe ich hier gewohnt, bevor ich München zu mein­er Wahlheimat gemacht habe. Ein Besuch in Ham­burg ist jedoch immer wieder schön und ich stelle euch vor, was ihr nicht ver­passen soll­tet.

Chillax­en am Strand Pauli
Ein beliebter Ort für ein Feier­abend­bier und seine Füße in ein biss­chen Strand­sand zu tauchen. Dabei zuschauen wie große Pötte auf der Elbe vor­beis­chip­pern, auf einem Sofa lüm­meln und mit den Fre­un­den schnack­en. Der beste Ort für son­nige Nach­mit­tage! So sollte man den ersten Abend in Ham­burg ver­brin­gen.

Strand Pauli, St.Pauli Hafen­straße 89, 20359 Ham­burg, U-Bhf. Lan­dungs­brück­en
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Essen im bok Restau­rant
Nach dem man seinen Durst im Strand Pauli gestillt hat, geht es daran auch den Magen zu beruhi­gen. Wie gin­ge das bess­er als mit dem leck­er­sten und vielfältig­sten Asia-Food der Stadt!

bok Restau­rant, Schul­terblatt 3, 20357 Ham­burg, U/S-Bhf. Stern­schanze
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Einen in der Sofabar heben
Den Abend ausklin­gen lässt man ein­fach indem man um die Ecke geht und in ein­er der zwei nebeneinan­der liegen­den Sofabars abhängt. Meine Lieblings­bar in Ham­burg, gemütlich, abgewet­zt, Schanze halt.

Zoë 2 und Zoë III, , U-Bhf. Feld­straße

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Free Tour
Ein Muss in jed­er Stadt um sie schnell und von ein­er ganz anderen Seite ken­nen­zuler­nen, präsen­tiert von char­man­ten Guides, die für das Trinkgeld alles geben. Jeden Tag um 11 und um 14 Uhr gibt’s Führun­gen auf Deutsch, Englisch und Spanisch. In der fast dreistün­den Spazier­gang durch die Stadt sieht man nicht nur die Sehenswürdigkeit­en der Innen­stadt, son­dern erfährt auch lustige und span­nende Anek­doten aus der Geschichte der Stadt.

Free­Tour, Rathaus­markt, Ham­burg, U-Bhf. Rathaus
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Hafen­rund­fahrt mit der Fähre 62
Statt mit einen der Aus­flugss­chiffe durch Hafen und Spe­ich­er­stadt zu schip­pern, kann man ein­fach die Fähre der Lin­ie 62 nehmen für die ein nor­males HVV-Tick­et genügt. Ent­lang des Hafenge­bi­ets mit Blick auf die Ham­burg­er Sky­line, Docks, Kräne bis zum Elb­strand. Vorher kann man sich schnell noch eine Fis­chsem­mel am Hafen zum Mit­tagessen holen.

Hafen­fähre, Lan­dungs­brück­en, Brücke 3, U-Bhf. Lan­dungs­brück­en
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Lab­skaus essen
Das typ­is­che Ham­burg­er Gericht ist Lab­skaus oder die Fis­chsem­mel. Lab­skaus ist etwas ungewöhn­lich­er, ein Gericht mit gepökel­tem Rind­fleisch, Roll­mops, rot­er Bete und Spiegeleiern oben drauf. Das gibt’s zum Beispiel in mehreren Restau­rants wie dem Kartof­felkeller in der wun­der­hüb­schen Deich­straße auf dessen Kopf­steinpflaster vor der Spe­ich­er­stadt Tis­che zum Ver­weilen ein­laden.

Kartof­felkeller, Deich­str. 21, 20459 Ham­burg, U-Bhf. Röd­ings­markt
Ham­burg­er Hafen, U-Bhf. Baumwall

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Cor­nern
Der neuste Trend in Ham­burg. Heißt soviel wie “auf der Straße rum­ste­hen und Bier trinken”. Gab’s eigentlich schon immer, hat nun aber einen Begriff. Ein beliebter Tre­ff­punkt ist die Tabak­börse in der Schanze. Die Schanze hat viele schöne Bars, aber warum dort teure Drinks kaufen wenn man unkom­pliziert ein Bier (sog­ar Augustin­er!) in dem Spätverkauf der Tabak­börse kaufen kann. Hier ste­ht man dann also in Grüp­pchen von Fre­un­den und Frem­den herum und unter­hält sich. Ger­ade an heißen Som­merta­gen mag doch nie­mand drin sein.

Tabak­börse,

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Reeper­bahn
Die Reeper­bahn darf natür­lich bei keinem Ham­burg Aufen­thalt fehlen und ste­ht am let­zten Abend an. Nir­gends lässt sich so gün­stig ein Shot (0,70€) in ein­er Bar bekom­men und so ver­rückt abzap­peln oder ein­fach Atmo­sphäre auf­saugen wie hier. Hier begeg­net man jedem Men­schen­typen, von ser­iös bis kun­ter­bunt ver­rückt. Die berühmte Her­bert­straße ist jedoch nur Män­nern vor­be­hal­ten.

Reeper­bahn, S-Bhf. Reeper­bahn

reeperbahn

 

Ich liebe die Schiffe, das Meer und den Hafen,
und ich liebe es, nach ’ner Par­ty, bre­it am Elb­strand einzuschlafen.
Ich bin ein Ham­burg­er Jung und ich komm voll in Schwung,
wenn ich hüpf und spring und von Ham­burg sing.
Sam­stagabend, ’n Kööm und ’n küh­les Blondes
und auf die Schnelle noch ’ne Fis­chfrikadelle.
Schon Stör­te­bek­er wusste, dass der Nor­den rockt
und hat mit seinem Kahn hier gle­ich ange­dockt.
Fettes Brot — Nordisch by Nature

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