Geierköpfe

Geierköpfe: Felsige Bergkette im Ammergebirge

Posted: 31. Oktober 2019

Die Kette der Geierköpfe liegt hoch über dem Plansee und beste­ht aus drei Gipfeln. Hier­bei ist der West­liche Geierkopf am leicht­esten zu erre­ichen. Die anspruchsvolle Tour führt durch schön­stes Ammerge­birge Fels­gelände.

Die ersten 500 Höhen­meter schlän­geln sich in Ser­pen­ti­nen durch licht­en Nadel­wald. Es fol­gt eine etwa halb­stündi­ge Querung, bei der wir kaum nen­nenswert Höhen­meter machen, bis wir zur kleinen Zwerchen­berg-Jagdhütte auf ein­er Lich­tung gelan­gen. Ab hier wan­dern wir stetig bergauf bis zum Sat­tel gelan­gen. Außer­dem lässt sich hier schön die fel­sige Kette der Geierköpfe erken­nen, nur der Haupt­gipfel ver­steckt sich weit­er hin­ten. Von hier erblick­en wir auch bere­its das Gipfelkreuz des West­lichen Geierkopfs über uns. Vorher gilt es noch über einen mit Latschen bewach­se­nen Gupf zu über­steigen bis es zum finalen Gipfe­lanstieg im offe­nen fel­si­gen Gelände kommt. Heute bin ich nicht so fit wie son­st und habe das Gefühl, dass das Gipfelkreuz immer wieder weit­er von mir wegrückt. Nach rund drei Stun­den gelan­gen wir nach ein paar leicht­en Klet­ter­stellen am Gipfel an.
Wir genießen die Aus­sicht auf die Ammer­gauer Alpen, Wet­ter­stein, Plansee und bis weit in die Ferne zu schneebe­deck­ten Gipfeln.

Übergang zum Hauptgipfel

Eine Über­schre­itung zum Haupt- und Ost­gipfel der Geierköpfe ist möglich, sum­miert sich aber auf ca. 1.600hm. Am Ende müsste man über den Süd­hang­steig, der eben­falls mit zusät­zlichen Höhen­metern aufwartet, wieder zurück. Wir wollen zumin­d­est noch den Haupt­gipfel mit­nehmen und begeben uns abwärts auf den Grat zum Haupt­gipfel. Bis wir jedoch erken­nen welch­er wirk­lich der Haupt­gipfel ist, entschei­den wir uns doch dage­gen. Es han­delt sich um einen imposan­ten Fels­gipfel, der nochmal 20hm höher ist als der West­liche Geierkopf. Zuerst geht es auf dem Grat bergab um dann extrem steil im aus­ge­set­zten und geröl­ligem Gelände hin­auf zum Haupt­gipfel zu führen. Die Stelle erscheint mir vor allem beim Rück­weg heikel. Da ich heute nicht ganz so fit bin, belassen wir es dabei. Wir kehren um und erre­ichen nach ein paar zusät­zlichen Höhen­metern wieder den West­lichen Geierkopf.

Zurück geht’s auf dem Anstiegsweg wieder hinab ins Teufel­stal.


FAKTEN ZUR TOUR
Berg­tour West­lich­er Geierkopf (2.143m)
Gehzeit: 6h
Höhen­meter: 1.100hm
Aus­gangspunkt: Park­platz Teufel­stal (1.025m)
Schwierigkeit: T3 – anspruchsvolles Berg­wan­dern

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