Korsika: Roadtrip durch die Insel der Schönheit

Posted: 6. Oktober 2020

Kor­si­ka bietet alles von lieblichen Küsten­städten und traumhaften Sand­strän­den bishin zu bizarren Fels­for­ma­tio­nen, hohen Gipfeln, grüne Tälern, dicht­en Wälder und Bergdör­fern. Der Großteil Kor­sikas beste­ht aus Gebirge, das ein echt­es Paradies für Wan­der­er ist um z.B. den GR 20 zu bege­hen. Aber auch zum Son­nen­baden, Plan­schen und kor­sis­che Leck­ereien genießen bietet Kor­si­ka reich­lich Gele­gen­heit.

Die meis­ten Besuch­er Kor­sikas wer­den wohl über den Flughafen Bas­tia auf die Insel kom­men. Die Stadt bietet ein schönes Hafen­flair und gutes Essen. Der Camp­ing­platz etwas außer­halb des Zen­trums, dafür direkt am Strand, ist ein guter Aus­gangs- und End­punkt für einen Trip rund um Kor­si­ka.

Bonifacio

Die Lage der alten Fes­tungsstadt ist wahrlich spek­takulär. Weiße Kalk­ste­in­felsen umrah­men den fjordähn­lichen Ein­schnitt türk­is­blauen Wassers. Wir erkun­den die engen Gassen und mit­te­lal­ter­lichen Häuser. Steile Fußwege führen hinab zum Hafen mit riesi­gen Yacht­en. Rund­herum liegen fan­tastis­che Strände wie der Plage de Ton­nara.

Sartène

Das kleine Bergdorf Sartène wartet mit beza­ubern­den kleinen Gäss­chen auf und gibt einen guten Ein­blick in das Leben im ländlichen Kor­si­ka.

Ajaccio

Auf halbem Weg zwis­chen Sartène und Ajac­cio find­et sich der hüb­sche Wasser­fall Pis­cia di l’On­da, der sicher­lich nach Regen beein­druck­ender ist.

Das hüb­sche Städtchen Ajac­cio wim­melt vor Cafés  in der his­torischen Alt­stadt. Das Haus, in dem Napoleon 1769 geboren wurde, dient heute als Muse­um. Außer­dem hat Ajac­cio eine schöne Ufer­prom­e­nade.

Piana & Porto

Piana ist ein kleines Bergdorf, die sich gut für einen Lunch­stop eignet. Nicht weit von hier kann man sich die Calan­ques de Piana zu Fuß an Land anschauen. Die Calan­ques sind eine bizarre Felsen­land­schaft aus rötlichem Gran­it. Sie liegen in etwa 400m Höhe direkt an der Küste und man kann sie sowohl von Land als auch vom Wass­er aus betra­cht­en.

Von hier kann man Boot­s­touren zu den Calan­ques de Piana und zum Reserve de Scan­dola machen. Auch das Reserve de Scan­dola beste­ht aus ros­troten Fels­for­ma­tio­nen, wo wir auch immer wieder riesige Fis­chadlernester sehen. Man kann hier auch gut tauchen. Auf dem Weg dor­thin passieren wir die kleine Ortschaft Giro­la­ta, der keinen Straße­nan­schluss hat.

Corte

Die Bergfes­tung von Corte ist von ein­er atem­ber­auben­den natür­lichen Umge­bung geseg­net, die von geza­ck­ten Gipfeln am Zusam­men­fluss mehrerer Flüsse umgeben ist. Nicht weit von Corte ent­fer­nt stürzt sich die Reston­i­ca durch eine Schlucht. Wir fol­gen der gewun­de­nen und schmalen D623 bis zu ihrem Ende. Das Reston­i­ca Tal beste­ht aus vie­len idyl­lis­chen Gumpen, die sich per­fekt zum Baden eignen. Wan­der­er kön­nen in etwa 1,5 Stun­den zu den zwei Bergseen Lac Melo und Capitel­lo hin­auf gehen, die wir schon auf dem GR 20 besucht haben.

Saint-Florent

Hier gibt es vor allem einen schö­nen Strand und in der Stadt selb­st kann man her­vor­ra­gend Essen gehen oder Wein in einem der kleinen Cafés trinken gehen.

Cap Corse

Die Hal­binsel Cap Corse ragt aus Kor­sikas nordöstlich­er Ecke her­aus und ist eine Welt für sich. Mit ein­er Länge von 40 km und ein­er Bre­ite von nur 10 km ist es bei einem Tage­saus­flug von Bas­tia aus leicht zu sehen, aber man kön­nte den gesamten Urlaub damit ver­brin­gen, die bei­den sehr unter­schiedlichen Seit­en zu erkun­den. Die Ostküste mit ihren san­ften grü­nen Hügeln, hüb­schen kleinen Häfen und schö­nen Strän­den, während der West­en über den schrof­fen Bergrück­en viel drama­tis­ch­er ist, mit fel­si­gen Klip­pen und hochgele­ge­nen Dör­fern. Die kleine Hafen­stadt Port de Cen­turi eignet sich her­vor­ra­gend für einen Lunch­stop.


Länge: eine Woche
Dis­tanz: 430km
Orte: Bas­tia, Boni­fa­cio, Sartène, Ajac­cio, Piana, Por­to, Corte, Saint-Flo­rent, Port de Cen­turi

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