Irland: Kurztrip im Westen der grünen Insel

Posted: 26. September 2008

Kurztrip in das Land der san­ften grü­nen Hügel, spek­takulären Küsten, hohen Klip­pen, ein­samen Traum­strände, wol­li­gen Schafe, muhi­gen Kühe, Berge, Moore, vie­len Flüssen in frucht­baren Tälern, char­man­ter Fis­cherdör­fer, Pal­men, Lidl, stein­erne Zeug­nisse aus prähis­torisch­er Zeit,  zer­fal­l­ene keltische Fried­höfe und Kloster­ru­inen, Wasser­fälle, Surfer, wilde Fels­for­ma­tio­nen und neben Regen auch vielem Son­nen­schein.

Jahrhun­derte­lang lebte Irland in friedlich­er Iso­la­tion bis die Wikinger die Insel für sich ent­deck­ten. Nicht ein­mal die Römer scherten sich um sie; aber vielle­icht hat sie der Regen davon abge­hal­ten. Auf diese Weise in Ruhe gelassen, war es möglich, eine Kul­tur und Denkweise zu entwick­eln, die nur dem irischen Volk eigen sind und selb­st von den uner­wün­scht­en Absicht­en ihrer stärk­eren Nach­barn in den kom­menden Jahrhun­derten nie ganz gebrochen wer­den kon­nten.

Unsere Tour konzen­tri­ert sich auf die West­küste Irlands, den Land­kreisen Clare und Gal­way, hier sind nicht soviele Son­nen­stun­den zu ver­buchen wie im Süden und die Land­schaft wech­selt ihr Bild von lieblich zu rau, fel­sig und karg.

Wieder habe ich mich zu Hause gefühlt, mehr zu Hause als in den let­zten sechs Monat­en. Als hätte ich nie aufge­hört zu reisen und der graue All­t­ag war nur ein Traum. Die Welt ist mein Zuhause.

Der Flug ver­läuft prob­lem­los und wir kom­men sog­ar früher als geplant in Shan­non an. Es ist Nacht, also ist nicht sehr viel zu sehen außer gele­gentlichen Licht­fleck­en mit Seit­e­n­ar­men.

Das Auto wird abge­holt und dann geht es Rich­tung Lim­er­ick, der viert­größten Stadt Irlands, auf der Suche nach Nahrung und mit der Hoff­nung, dass Fre­ita­gnacht noch nicht alle Bürg­er­steige hochgeklappt sind. Wir fahren über eine schöne Brücke mit hän­gen­den Blu­men zu den Seit­en und das Wass­er wird von umliegen­den Lichtern erhellt, die sich darin reflek­tieren. Tat­säch­lich ist nur eine Straße belebt, der Rest wirkt wie aus­gestor­ben.  Hier flo­ri­ert die Pub-Szene, wie sie in der Form wohl nur in Irland zele­bri­ert wird. Der Pub nimmt eine ganz beson­dere Stel­lung im Leben der Iren ein; im Pub tre­f­fen sich Fre­unde und Ver­wandte zu den unter­schiedlich­sten Anlässen. Der Pub ist der let­zte Ort, den der Ire auf­sucht, bevor er das Land ver­lässt und selb­stver­ständlich der erste, an den er zurück­kehrt. Der Abend ist der Unter­hal­tung vor­be­hal­ten. In vie­len Pubs ste­ht Live­musik auf dem Pro­gramm.

Limerick
Lim­er­ick bei Nacht

Schließlich find­et sich ein nettes asi­atis­ches Take Away, das zudem auch noch leckere Sachen anzu­bi­eten hat.

Daraufhin fahren wir zurück nach Sixmile­bridge, wo unser Hos­tel für die Nacht ist. Bis auf schlafen geschieht heute nicht mehr viel. Ich habe beschlossen Irland in Ruhe anzuschauen, wie weit man eben kommt, sich soviel Zeit wie möglich zu nehmen und lieber weniger Dinge inten­siv zu machen, als zu ver­suchen alles zu sehen und zu het­zen.

Ennis

Geträumt habe ich von blauem Him­mel. Die Tat­sachen sehen aber eher grau aus. Um 7 Uhr ist es noch dunkel, also schlum­mere ich weit­er, aber selb­st 8:30 Uhr scheint es noch nicht vol­lauf hell zu sein. Vielle­icht wird es hier gar nicht hell, wie auch immer werde ich es nicht her­aus­find­en ohne aufzuste­hen. Nach dem Früh­stück und Mit­nahme von kosten­losen, von Reisenden dage­lasse­nen Camp­ing­gaskar­tuschen sieht das Wet­ter auch schon viel fre­undlich­er aus.

Der erste Ein­druck kann sich noch nicht voll ent­fal­ten, da wir hier noch über Schnell­straßen fahren und noch nicht viel Natur zu Gesicht bekom­men. Was aber auf­fällt sind die Pal­men am Straßen­rand. Das Kli­ma hier in Irland ist so mild, dass diese hier wach­sen kön­nen. Der Anblick von Pal­men macht mich glück­lich.

Wir fahren nach Ennis, der Haupt­stadt Clares mit schmalen Gassen und täti­gen Einkäufe. Hier herrscht zu jed­er Tageszeit reger Betrieb, wie man es von ein­er alten Mark­t­stadt erwartet. Einige Straßen­musikan­ten mis­chen sich in das bunte Treiben. Nach­dem wir das Über­leben der näch­sten Tage gesichert haben, ging es zu den Cas­cade Wasser­fällen in Ennis­ti­mon. Hier dün­nt sich die Zivil­i­sa­tion langsam aus und die Straßen wer­den schmaler. Typ­isch für Irland sind die lock­er und ohne Zement aufgeschichteten Stein­mauern, die hier als Grund­stücks­be­gren­zung fungieren. Von dort aus fahren wir an die Küste und sehen endlich das Meer. Viele Surfer tum­meln sich hier im Wass­er bei kleinen Wellen mit lan­gen Boards.

Klippen bei Kilkee

Nun schla­gen wir den Weg zum Loop Head ein. Immer an der Küste ent­lang und in the mid­dle of nowhere bis zu dem kleinen Fis­cher­dorf Kil­kee. Dort liegt ein windgeschützter Strand und nördlich find­en sich hohe Klip­pen und schöne Fels­for­ma­tio­nen, kleine Ste­in­strände über die das Wass­er rauscht. Ein paar ver­rück­te Iren baden hier sog­ar. Es gibt dort schöne Wege, die direkt an den Klip­pen ent­lang führen und man kann dort lange zwis­chen den Felsen stöbern. Einen Golf­ball habe ich in einem kleinen Rock Pool gefun­den, der vom oben gele­ge­nen Golf­platz stam­men musste. Die san­ften grü­nen Hügel in Irland sind ide­al für zahlre­iche Gol­fan­la­gen.

Scenic Road

Die Sonne kommt nun auch endlich her­vor, was für ein schön­er Anblick. Nur eins fehlt bish­er: Die Schafe. Bish­er wur­den nur jede Menge Kühe gesichtet.In Kil­kee führt ein schmaler 10km Umweg über die Scenic Loop Road nach Süd­west­en. Die Straße führt an der Küste und hohen Felsen sowie ‑inseln vor­bei, die aus dem Wass­er ragen und von der Sonne in ein seicht­es Licht getaucht wer­den. Ein atem­ber­auben­des Panora­ma von in die Höhe schießen­den Küsten­klip­pen. Einige haben Löch­er, die von der Bran­dung hineingeschla­gen wur­den, andere wur­den vom Land getren­nt und ragen nun als ein­same Wächter aus dem Ozean. Hier gibt es viele Felse­nan­gler, die am Rand der hohen Abgründe ste­hen und ihre Angel in die Weit­en des Ozeans unter ihnen auswer­fen um das Aben­dessen zu fan­gen, was die Pick­nick­ge­sellschaft auf der Wiese zugle­ich ver­til­gen kann.

Nun begeben wir uns auf die Suche nach einem Nacht­lager und find­en einen Zelt­platz an der Mün­dung des Shan­nons. Wir haben Aus­blick aufs Meer und teilen den Platz mit vie­len Sch­neck­en, die sich noch zwei Tage später zwis­chen den Tomat­en find­en – bäh.

 

Loop Head

Am Vor­mit­tag fahren wir weit­er zum Loop Head. Die Sonne scheint aus voller Kraft und wirft wun­der­bares Licht auf die Küsten­szener­ie am Loop Head mit seinem Leucht­turm. Wir laufen ein­mal um die Spitze der Hal­binsel herum und bestaunen aber­mals die tiefen Abgründe unter uns. An einem klaren Tag wie heute kann man von Clares südlich­sten Punkt bis zur Din­gle Penin­su­la, die vom Mt Bran­don gekrönt wird, blick­en.

Cliffs of Moher

Dann geht es zurück über Kil­kee zu den berühmten Cliffs of Moher. Dabei halte ich meine Hand aus dem Fen­ster, erfreue mich der Aufwinde und lasse mir Wind und Haare um die Nase wehen, genieße die Sonne und den Aus­blick auf die san­ften Hügel mit dem sat­ten Grün, vor­bei an winzi­gen Sied­lun­gen mit ver­wun­sch­enen halb zer­fal­l­enen Fried­höfen, über enge Straßen und an vie­len Hun­den vor­bei, die einem fast unter die Räder ren­nen. Die Zeit verge­ht hier noch langsamer.

Die majestätis­chen Cliffs of Moher ragen an ihrer höch­sten Stelle 203m aus dem Wass­er her­vor, sind abso­lut ver­tikal und markieren den touris­tis­chen Höhep­unkt Irlands. Demzu­folge trifft man hier nicht nur auf viele Men­schen, son­dern auch auf Shops, einen 8€ Park­platz und eine 1,5m hohe Mauer, die ver­hin­dert, dass man zu nahe an den Abgrund geht.

Die steilen Klip­pen erstreck­en sich über 8km und zählen zu den ein­drucksvoll­sten Naturschaus­pie­len Irlands. Hier genießt man einen weit­en Blick über den Atlantik bishin zur Küsten­lin­ie Gal­ways. Stun­den­lang kön­nte man ver­weilen und zuse­hen wie die Wellen gegen die Klip­pen schla­gen, das Wass­er hoch auf­spritzt und die Vögel mit den Aufwinden spie­len.

Nach dem Naschen eines Eis‘ laufen wir bis ans nördliche Ende um dann den Weg nach Süden einzuschla­gen, wo die Mauer und der Men­schen­strom abreißt und ein Schild darauf hin­weist wie gefährlich es ist dort weit­erzuge­hen. Dieser alte Trail ist wirk­lich lohnenswert. Die Sonne wech­selt sich mit Wind­böen ab und ich mache viele Fotos. Etwas mul­mig wird einem bei dem Blick nach unten. Schon viele Men­schen sollen hier zu Tode gekom­men sein. Ein Schild fragt „Need to talk?“ und ver­weist auf eine Tele­fon­num­mer. Tat­säch­lich ist so manch ein­er hier größ­ten­teils wegen der kurzen hefti­gen Böen abgestürzt.

Hag’s Head formt das südliche Ende der Cliffs of Moher  – ein drama­tis­ch­er Platz von dem man guten Blick auf die Klip­pen hat. Hier gibt es ein riesiges Seegewölbe und einen alten Turm, der im Falle eines Angriffs Napoleons auf die Küste Irlands errichtet wurde. Hier hin­ten hat man wirk­lich ein Gefühl „Am Ende der Welt“ zu ste­hen. Da der Weg bis hier­her etwas länger ist, trifft man hier auch kaum noch Men­schen. Aber dafür Kühe. Lange sitzen wir dort oben und schauen auf das Meer und die Felsen hin­aus.

Die Zeit ist bei der Rück­kehr schon voran geschrit­ten und wir fahren nördlich nach Doolin, wo im Übri­gen der erste Pub ent­stand, ans Meer und den Camp­ing­platz für diese Nacht.

Burren

Am Mor­gen geht es in den mys­ter­iösen Land­strich des Bur­ren, einem Riesenkalk­stein­plateau mit unterirdis­chen Höhlen und alten Ste­in­gräbern, der fast wie eine Mond­land­schaft anmutet und sich über 180km² erstreckt. Diese bemerkenswerte Karst­land­schaft ist voller Kon­traste und eigen­williger Fasz­i­na­tion. Karge Plateaus und bizarre Fels­bar­ri­eren, Höh­len­sys­teme und dann wieder saftiges Wei­de­land, das in geschützten Tälern einge­bet­tet liegt. Fel­sige Klip­pen stürzen schroff in den Atlantik und end­lose Hor­i­zonte bieten ein atem­ber­auben­des Spiel von Licht und Schat­ten. „Bur­ren“ bedeutet soviel wie „steiniger Ort“.

Besagter Stein ist haupt­säch­lich kar­bon­haltiger Kalk­stein, dessen poröse Eigen­schaften in Berührung mit der for­mgeben­den und später geschmolzenen Eis­decke ent­standen. Er gab dieser Land­schaft ihr Gesicht: eine kahle, zer­furchte, pflasterähn­liche Stein­decke. Auf den ersten Blick scheint der Bur­ren eine kahl gefegte Land­schaft zu sein. Dieser Ein­druck wird erst beim näheren Erforschen gemildert, da auch in und aus den kle­in­sten Spal­ten Blu­men wach­sen.

Und es deuten gut und weniger gut erhal­tende Relik­te darauf hin, dass es hier immer Zivil­i­sa­tion gab. Der Poulnabrone-Dol­men, auch bekan­nt als „Por­tal Tomb“, eines der bester­hal­te­nen der 150 Ste­in­gräber, die man in Irland find­et, stammt aus der Jung­steinzeit und ist somit über 5.000 Jahre alt. 33 Men­schen liegen hier begraben.  Eine klas­sis­che touris­tis­che Ikone und meist fotografiertes his­torisches Mon­u­ment.

Wir steigen auf einen kleinen Hügel von wo man Aus­blick auf diese bizarre Mond­land­schaft, die fel­si­gen Berge, die ein biss­chen wie Schrauben anmuten, grüne Hügel mit Schafen und das Meer hat. Eine atem­ber­aubende Fahrt geht es den „Korken­zieherberg“ hin­unter.

Black Head

Wir fahren über Black Head, wo Esel und Schafe am Meer grasen zum Fan­more Beach, einem Surf­s­trand. Black Head wurde von atlantis­chen Stür­men bis auf blanken Felsen geschält. Fels­brock­en die wie Markierun­gen ausse­hen sprenkeln hier die Land­schaft an Clares nord­west­lich­stem Punkt. Hier wach­sen wilde Brombeeren, die ich mir in den Mund stopfe.

Der Strand von Fan­more ist schön mit ein­er weitre­ichen­den Kulisse von Dünen, der Sand hat eine mit­tel­braune Farbe und beste­ht aus vie­len Muschelseg­menten. An manchen Stellen ist der Sand sog­ar sehr dunkel. Surfer gibt es heute allerd­ings keine. Der Wind hat noch nicht nen­nenswert nachge­lassen und so sind die Wellen ziem­lich chao­tisch und wild. Eine mutige Badende stürzt sich ins küh­le Nass, allerd­ings nicht ohne Spring­suit. Das Vergnü­gen war allerd­ings kurz, wohl gar nicht mal so warm. Oma ist auch dabei und wurde in einem Stuhl mit einem dick­en wär­menden Schlaf­sack abge­set­zt, sodass sie zuse­hen kon­nte.

 

Galway

Danach fahren wir nach Gal­way City und somit ins Coun­ty Gal­way. Die Land­schaft der Kühe wurde durch Schafe einge­tauscht. Endlich viele viele Schafe. In Gal­way kaufen wir eine neue Iso­mat­te und Spe­icherkarte, da sich meine mitgenomme­nen dem Ende ihrer Kapaz­itäten neigen. Ein biss­chen rum­fra­gen und schon haben wir das Gewün­schte beisam­men. Dann geht es den Coastal Dri­ve über die Fis­cherdör­fer Bar­na und Spid­dal ent­lang. Hier erhält man bere­its einen Vorgeschmack auf das Hin­ter­land Gal­ways: Con­nemara. Hier ist Gaeltacht­ge­bi­et, was man vor allem daran merkt, dass man die Straßen­schilder nicht mehr zu ver­ste­hen ver­mag. Kein Wort Englisch ste­ht hier mehr.

Es gibt schöne Aus­sicht­en auf Gal­way Bay und die ent­fer­nte Küste Clares. Hier gibt es auch die Aran Islands, die ein beliebtes Aus­flugsziel darstellen, aber heute nicht das unsere. Am Mace Head gelan­gen wir in ein winziges Fis­cher­dorf am Rand der Welt. Boote ste­hen hier, die ausse­hen als wären sie seit Jahren nicht mehr in der Lage auf dem Wass­er zu schwim­men. Es reg­net vor sich hin und ich füh­le mich wohl.

 

Connemara

Nun geht es lan­dein­wärts auf ein­er der szenis­chsten Straßen Irlands. Die wilde Land­schaft Con­nemaras: Fels­for­ma­tio­nen aus tief­ster Ver­gan­gen­heit, zahllose hüb­sche kleine Seen und Flüsse und die zauber­haft wech­sel­nden Far­ben des Moores. Ein beein­druck­endes Panora­ma tut sich auf: zur Recht­en die Berge der Twelve Bens, zur Linken große Seen wie dem Lough Inagh. Lei­der verdeckt Regen und Nebel den Blick auf die umliegen­den Berge.

Bild 422

In Clif­den gibt es noch eine schöne Rund­straße, die Sky Road, aber die muss lei­der auf einen anderen Irlandbe­such ver­tragt wer­den, weswe­gen wir nach Let­ter­frack weit­er­fahren und nach einem Zelt­platz suchen. Allerd­ings schließt dieser am näch­sten Tag und deswe­gen dür­fen wir schon heute nicht mehr camp­en. Wir suchen nach einem anderen und sehen dabei noch schöne Küsten­szener­ie. Dann finde ich im Lone­ly Plan­et ein wun­der­bar gemütlich klin­gen­des Hos­tel in Let­ter­frack und wir beschließen vor dem Regen und dem Wind zu flücht­en. Das Hos­tel ist allerd­ings schw­er zu find­en auf­grund der Beschilderung. Das Hos­telschild selb­st ist ein überwach­senes, abge­blät­tertes und ver­rostetes Schild, das den Namen „Old Monastery Hos­tel“ verkün­det und so kon­nten wir es beim ersten Mal vor­beifahren gar nicht erken­nen. Erst nach­dem wir  im Ort nach­fra­gen, fan­den wir es.

Das Hos­tel ist wirk­lich wun­der­bar. Ein schön­er Hof, gemütliche Zim­mer, kusche­lige Miezekatzen und kerzenbeschienenes und vom Kam­in­feuer erwärmtes Essz­im­mer. Im Trock­e­nen und War­men zu essen ist wirk­lich ein schönes Gefühl.

Aasleagh Falls

Nach dem kosten­losen Früh­stück fahren wir zu dem kleinen Dorf Leenane. Der Hafen wird als Irlands einziger Fjord beze­ich­net. Mit 16km tiefen Ein­schnitt ins Inland und mehr als 45m Tiefe im Zen­trum sieht es zweifel­los aus wie ein Fjord obwohl hier wohl niemals Gletsch­er war. Mt Mweel­rea thront im Nor­den. Lei­der sehen wir so gut wie nichts von der Land­schaft, auch nicht vom Berg. Es reg­net stark und der Nebel hängt tief. Was wir aber sehen sind die Aasleagh Falls.

Aasleagh Falls im Regen
Aasleagh Falls im Regen

Cong Abbey

Dann treten wir den Rück­weg Rich­tung Shan­non an. Wir fahren über Cong, begeg­nen noch vie­len Schafen auf der Fahrbahn und besuchen Cong Abbey, ein Kloster aus dem 12. Jahrhun­dert. Ein paar gemeißelte Tor­bö­gen und Gewölbe haben über­lebt. Ein ver­wit­tert­er Fried­hof umschließt die Anlage. Hin­ter dem Kloster ist ein schön­er Park mit einem friedlichen Fluss. Der Herb­st hält nicht nur in Form des Wet­ters Einzug, son­dern zeigt sich auch in Form jed­er Menge braunen Laubs und Kas­tanien auf der Erde. Den ganzen Tag hat es nicht aufge­hört zu reg­nen, was für ein ungemütlich­er Tag.

Dann geht es weit­er zum Flughafen, Auto abgeben, eincheck­en und aus dem Traum aufwachen.

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