Neuseeland: Milford Sound

Posted: 21. Februar 2008

Der Mil­ford Sound ist nur ein­er der ins­ge­samt 14 Fjorde Neusee­lands und sind die am meis­ten und ein­fach­sten besucht­en. Über die Mil­ford Road gelangt man von Te Anau durch eine fan­tastis­che Land­schaft und den Homer Tun­nel zu diesem schön­sten aller Fjorde.

Heute treten wir die Fahrt zu den Mil­ford Sounds an. Über Te Anau fahren wir auf der Mil­ford Road, die einzig nen­nenswerte Straße im Fiord­land, das nicht besiedelt ist. Möglich ist diese Straße erst seit dem der Homer Tun­nel durch einen hohen Berg­pass gebaut wurde.

Die szenis­che Straße führt an aller­lei Sehenswertem vor­bei. Ich laufe zum Lake Mistle­toe, einem glazialen See mit den Bergen des Fiord­land Nation­al Parks im Hin­ter­grund.

Dann besichti­gen wir einen kleinen Wasser­fall im Wald, bevor es zu den Mir­ror Lakes geht. Wie der Name schon sagt, spiegelt sich die umliegende Berg­land­schaft in den Gewässern. Beson­ders hüb­sch sind hier die Entenkinder zu beobacht­en, die unter­tauchen und mit einem „Plop“ wieder an der Ober­fläche auf­tauchen. Auf­grund des klaren Wassers, kann man ihren Tauch­gang beobacht­en. Ziem­lich flink sind die kleinen flauschi­gen Wesen auch.

In der Nähe des Lake Gunns find­en wir einen Zelt­platz für die Nacht, schon die 5. Nacht in Folge im Zelt. Der Lake Gunn selb­st ist unglaubliche 84m tief.

 

Der Mil­ford Sound
Am näch­sten Tag fahren wir weit­er Rich­tung Mil­ford Sound um dort eine Boot­s­tour durch den Fjord zu machen. Neusee­lands 14 Fjorde und Fjordsys­teme im Süd­west­en des Lan­des wur­den von Gletscherzun­gen der let­zten Eiszeit geformt. Die gewalti­gen Eis­massen kerbten in das Grundgestein ein­drucksvolle, U-för­mige Täler, in die nach dem Rück­zug des Eis­es das ansteigende Meer ein­drang. Regen­massen, die auf die Region nieder­pras­seln, leg­en sich in allen Fjor­den als eine 3–5m dicke Süßwasser­schicht über das schw­erere Salzwass­er.

 

Ein­er der zwei touris­tisch erschlosse­nen Fjorde ist der Mil­ford Sound. Die 16km mit dem Boot bis zur Tas­man See sind spek­takulär von steilen Fel­swän­den umrahmt, über die zahlre­iche Wasser­fälle her­ab­don­nern, ein­er davon 155m hoch. Am Mor­gen hän­gen noch Wolken über den Sounds, aber auf der Rück­fahrt zeigt sich die Sonne. Beson­ders schön ist die Har­ri­son Cove mit ihrem schneebe­deck­ten Berg mit Gletsch­er anzuse­hen. Her­rlich blaues Wass­er und die stets vorhan­de­nen Robben sind eben­falls mit von der Par­tie. Der Mitre Peak (1.692m) ist das Wahrze­ichen des Mil­ford Sounds und ragt gegenüber dem Boot­san­leger in den Him­mel.

 

Rück­weg auf der Mil­ford Road
Nach der Boot­s­tour fahren wir die Mil­ford Road zurück. Zuerst zu “The Chasm”, ein­er Schlucht und ein­er natür­lichen Brücke mit typ­isch blauem Wass­er.

Nach dem Homer Tun­nel gibt es eine steile Fel­swand mit dick­em Eis. Das Schmelzwass­er kommt in zahlre­ichen Wasser­fällen am Boden an. Einige dicke Eiss­chollen liegen hier eben­falls am Weges­rand. Das Wass­er des Wasser­falls nutzen wir in diesem Fall als Kühlwass­er, da unsere gute Valerie ein kleines Prob­lem entwick­elt hat.

 

Key Sum­mit
Anschließend besichti­gen wir noch ein­mal, was wir vor etwa ein­er Woche ver­passt haben – die Key Sum­mit. Als wir let­zte Woche den Route­burn Track liefen, war es bewölkt und deswe­gen nichts zu sehen. Heute ist das Wet­ter her­vor­ra­gend und garantiert gute Sicht. Aber­mals geht es den steilen Wald­weg hin­auf und dann auf die Key Sum­mit mit ihren 919m. Von hier oben hat man grandiose Aus­sicht­en auf die Earl Moun­tains mit dem Lake Mar­i­an, Hol­ly­ford, Green­stone und Eglin­ton Val­ley bis zur Har­ris Sad­dle und schlussendlich die alpinen Pflanzen, darunter „Sun­dew“, eine fleis­chfressende Pflanze.

In Man­apouri, was südlich liegt, find­en wir einen Back­pack­er für die Nacht. Endlich mal wieder in einem Bett schlafen!

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