Mongolei: Die Highlights in Ulan Bator

Posted: 2. August 2015

Die besten Sehenswürdigkeit­en, Museen und Restau­rants in Ulan Bator. Die Stadt an sich ist nicht unbe­d­ingt ein Juwel, hat aber dur­chaus einige inter­es­sante und schöne Dinge zu bieten, wenn man ein paar Tage Zeit hat.

SEHENSWÜRDIGKEITEN

Gandan Khiid Kloster

Eins der wichtig­sten Klöster der Mon­golei. Einst ein großer Kom­plex aus über 100 Tem­peln und Klöstern von denen nur einige die Zer­störung durch die Russen in 1937 über­lebten. Seit 1990 ist die Anlage wieder in Betrieb und es leben nun über 600 Mönche hier.
Mehrere sehenswerte Tem­pel befind­en sich auf dem Gelände und man kann dem Pil­gerp­fad im Uhrzeigersinn fol­gen, dabei viele Gebetsmühlen drehend. Her­rlich um der laut­en, mit Autos ver­stopften Innen­stadt zuen­tkom­men und die friedliche Atmo­sphäre der Tem­pel zu genießen.
Ein­tritt 4.000 MNT, west­lich der Innen­stadt

Sukhbataar Platz (Dschingis Khan Platz)

Ein großer zen­traler Platz mit ein­er Stat­ue von Sükhbataar auf seinem Pferd, der die Unab­hängigkeit der Mon­golei von Chi­na erre­ichte. Darum herum rei­hen sich das Par­la­ment mit ein­er großen Dschingis Khaan Stat­ue, der Kul­tur­palast, die Börse, die Staat­sop­er und der Cen­tral Tow­er, ein Luxu­seinkauf­szen­trum.

Zaisan Denkmal

Eigentlich ein rus­sis­ches Denkmal, das aber vor allem wegen der großar­ti­gen Aus­sicht über Ulan Bator und die Berge von Bog­dan Uul lohnt. Es ist südlich der Stadt auf einem Hügel zu find­en, Bus Num­mer 7 bringt einen hier her. Auf jeden Fall zu Son­nenun­ter­gang herkom­men!

Naran Tuul Markt

Der Naran Tuul Markt ist auch als Black Mar­ket bekan­nt, allerd­ings ist es kein Schwarz­markt im eigentlichen Sinne. Hier gibt es beina­he alles: Klei­dung, Tep­piche, Schuhe, Sät­tel, Möbel, Antiq­ui­täten und eigentlich alles was man so bräuchte um sich eine eigene Jurte zu bauen. Es ist Geschmack­sache, ob man das Gewusel hier mag — in jedem Fall sollte man sehr auf seine Sachen acht­geben, denn Taschendieb­stahl ist hier hoch aktuell. Nicht nur ein­fach das Entreißen der Tasche, son­dern sog­ar Auf­schlitzen oder Abschnei­den. Am besten nur das nötig­ste mit­nehmen. Am besten unter der Woche hinge­hen, wo es nicht so voll ist.
Der Naran Tuul Markt ist östlich der Innen­stadt zu find­en und man kann ver­schiedene Busse von der Peace Avenue aus hier­her nehmen (ein­fach fra­gen, viele fahren dor­thin) oder sich ein Taxi nehmen.


MUSEEN

National History Museum

Die Ver­gan­gen­heit der Mon­golei lässt sich am besten im Geschichtsmu­se­um erkun­den — von der Steinzeit bis heute. Man kann Relik­te aus der Zeit der Hun­nen, Uig­uren und Türken bestaunen, daneben tra­di­tionellen Schmuck und Kostüme sowie Instru­mente. Auch die Zeit von Dschingis Khaan und die sow­jetis­che Herrschaft bis zum Weg zur Demokratie in 1990 wer­den beschrieben.
Ein­tritt 5.000 MNT an der Ecke Juulchin Gudamj & Sükhbaataryn Gudamj

National History Museum
Nation­al His­to­ry Muse­um

 

Dinosaurier Museum

Momen­tan noch eine kleine, aber sehr sehenswerte Ausstel­lung mit Dinosauri­er­fos­silien, -eiern und -skelet­ten aus der Mon­golei — vor allem aus der Gobi-Region. Beson­ders faszinierend ist der Tar­bosaurus Bataar, ein naher Ver­wandter des Tyran­nosaurus Rex, von dem ein fast voll­ständi­ges 7m langes Skelett aus­gestellt ist. Er kon­nte bis zu 12m lang und 4m hoch sowie bis zu 6 Ton­nen schw­er wer­den. Außer­dem sind noch Skelette von Ovi­rap­toren, Saurolo­phus und weit­eren zu sehen. Für so eine kleine Fläche gibt es viel zu sehen und jedes der Exponate ist faszinierend.
In ein oder zwei Jahren soll das gesamte Gebäude zu einem Dinosauri­er­mu­se­um wer­den, dass sich­er noch sehenswert­er machen wird als es ohne­hin schon ist.
Ein­tritt 2.000 MNT im Alten Lenin Zen­trum (Seit­enein­gang rechts)


 

RESTAURANTS

The Bull Hot Pot Restaurant

Absolutes High­light für alle, die Hot­pot lieben. Es gibt drei Fil­ialen: Im Blue Mon Gebäude schräg gegenüber der Chi­ne­sis­chen Botschaft und zwei auf der Seoul St. Lei­den­schaftlich­es Schlem­men und schwel­gen in Genüssen. Man kann die Suppe wählen in der man die Zutat­en auf seinem kleinen Tis­chherd kocht. Bestellt die große Auswahl an frischem Gemüse (Kohl, Salat, Süßkartof­feln, Kartof­feln, Gurken, Tomat­en, Glas­nudeln, Tofu, Möhren, etc.) sowie ein paar Plat­ten von hauchdünn geschnit­ten­em Fleisch. Dazu gibts Erd­nuss- und Soya-Sauce sowie frischen Schnit­t­lauch, Korian­der und Knoblauch.
Großes Schlem­men für zwei mit Getränken liegt man bei ca. 25€

Green Zone Café

Eine Oase im wuseli­gen Ulan Bator. Ein sehr net­ter Fran­zose betreibt das Café, das neben Sitz­plätzen im Garten viel Pflanzen im Inneren bietet. Zudem wer­den frische Salate und andere Schmankerl serviert. Das beste ist aber der Apfelkuchen — Himm­lisch!
Die Gerichte kosten 4–5 Euro pro Per­son und es ist hin­ter dem Zan­abazar Fine Art Muse­um zu find­en.

Gute Salate, fantastischen Kuchen sowie eine entspannte Atmosphäre findet man in der "Green Zone"
Gute Salate, fan­tastis­chen Kuchen sowie eine entspan­nte Atmo­sphäre find­et man in der “Green Zone”

Namaste

Indis­ches Restau­rant von dem es zwei Fil­ialen gibt: Eine im Flower Hotel im Osten der Stadt und eins in der Nähe vom Gan­den Khi­id Kloster, in der Baga Toiruu.
Namaste bietet super leckere, authen­tis­che indis­che Küche. Das Murg Makhni (But­ter Chick­en) ist ein Traum, der auf der Zunge schmilzt. Der Chai hier ist superb!
Für 10 Euro pro Per­son isst man hier fan­tastisch.


 

SONSTIGES

Tumen Ekh

Wer tra­di­tionelle Musik und Tanz erleben möchte, kommt zu ein­er der täglichen 18 Uhr Vorstel­lun­gen von Tumen Ekh, dem “Nation­al Song and Dance Ensem­ble”. Man bekommt tra­di­tionelle Volk­slieder zu hören, eben­so wie das sehr spezielle Khu­umii (Kehlenge­sang). Daneben tra­di­tionelle mon­golis­che Instru­mente wie die Pfer­dekopfgeige, genan­nt Morin khu­ur, — die tat­säch­lich wie ein Pferd klin­gen kann — oder Yoochin (eine Zither in ein­er Box) und man bekommt ver­schiedene Tänze geboten.
Ein­tritt 20.000 MNT, Fotos lei­der Extra 20.000 MNT, Dauer etwa 1h, südlich der Innen­stadt auf dem Gelände des Nation­al Amuse­ment Parks

Tumen Ekh
Tumen Ekh

Mary & Martha Mongolia

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Sou­venirs von Mary & Martha

Fair-Trade Shop mit tollen handge­fer­tigten Sou­venirs. Zu jedem Stück gibt es eine Info wer es hergestellt hat und woher er kommt. Viele Sou­venirs unter­stützen nationale Pro­jek­te wie z.B. Väter in Gefäng­nis­sen oder zur Unter­stützung ehe­ma­liger Pros­ti­tu­ierten.
Zu find­en in einem Hin­ter­hof, der von der Peace Avenue aus zu erre­ichen ist.

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