Neuseeland: Steinkugeln & Pinguine

Posted: 15. Februar 2016

Das Neusee­land Aben­teuer endet langsam. Bevor wir uns auf den näch­sten Kon­ti­nent begeben, lassen wir die let­zten Tage an der Ostküste der Südin­sel ausklin­gen um dann nach Auck­land auf der Nordinsel zu fliegen.

Das Südin­sel Aben­teuer endet langsam, denn unser Flug nach Auck­land auf der Nordinsel geht mor­gen. Wir fahren bis nach Dunedin, wo wir über­nacht­en und uns nur kurz die Stadt anschauen, bis wir an der Küste weit­er Rich­tung Nor­den fahren.

Moeraki Boulders

Unser erster Stopp sind die Moer­a­ki Boul­ders. Am Strand liegen kugel­runde Steine, die größten sind etwa 1,5m hoch. Manche liegen am Strand, andere sind ver­graben und nur ein Teil der Kugel ist zu sehen. Einige sind auch aufge­brochen und man kann eine kristalline Ober­fläche sehen. Noch immer wer­den von den Wellen regelmäßig weit­ere Kugeln aus dem Küsten­felsen freigelegt. Das Alter der Steinkugeln wird auf etwa vier bis 5,5 Mil­lio­nen Jahre geschätzt, während denen sich eine dicke Schlamm­schicht über ihnen sam­melte. Es ent­standen Risse, die größ­ten­teils von Cal­cit aufge­füllt wur­den. Die Kugeln beste­hen aus Schlamm, Lehm und Ton, was von Cal­cit zusam­menge­hal­ten wird. Wir sprin­gen auf den Steinen herum und machen Fotos, dann geht die Fahrt weit­er.

Pinguine, oder auch nicht

Unser näch­ster Stop ist in Oamaru. Hier wollen wir uns die kle­in­sten Pin­guine der Welt anse­hen. Die Kolonie der Zwerg­pin­guine sieht schon fast wie ein Zoo und die Pin­guine leben in kleinen Holzhäuschen. Lei­der sind sie tagsüber im Meer und um zwei Pin­guine in den Häuschen zu sehen müssten wir 10$ zahlen. Wir sind ein­fach zur falschen Tageszeit hier. Wir gehen daher nur durch das Gelände und wir kön­nen einen Pin­guin durch die Luke eines Häuschens sehen. Die Zwerg­pin­guine wer­den nur 35 bis 40 Zen­time­ter groß und wiegen nur ein Kilo­gramm. Sie leben nur in Neusee­land und Aus­tralien.

Die Gel­bau­gen­pin­guin Kolonie liegt nicht weit ent­fer­nt an ein­er steilen Küste mit Strand. Den Strand soll man nicht betreten um die Pin­guine nicht zu stören. Wir bleiben ober­halb der Küste und beobacht­en den Strand. Dort sehen wir Robben, aber lei­der keine Pin­guine, wahrschein­lich sind auch sie noch im Meer.

Wir fahren also weit­er nach Christchurch, wo wir unser Zelt auf einem Camp­ing­platz auf­stellen. Zum Aben­dessen gehen wir wieder zu unserem Lieblingschi­ne­sen. In den Nachricht­en erfahren wir, dass es gestern ein Erd­beben in Christchurch gab und noch immer Nach­beben gibt. Wir kön­nen nichts von den vie­len leicht­en Nach­beben spüren, aber ich bin einiger­maßen beun­ruhigt. Ich hätte nichts dage­gen, wenn meine erste Erd­beben­er­fahrung vor acht Jahren meine einzige bleibt.

Botanischer Garten in Christchurch

Wir haben noch Zeit bis wir das Auto abgeben müssen und fahren in den botanis­chen Garten in Christchurch. Wir essen in einem Café und schlen­dern durch den Park, besuchen ein paar Gewächshäuser und den Rosen­garten. Der Botanis­che Garten in Christchurch ist ein­er der weni­gen Orte, der noch genau­so aussieht wie vor dem Erd­beben. Wir geben das Auto ab und wer­den zum Flughafen gefahren und wir fliegen weit­er auf die Nordinsel um von dort aus unseren Flug nach Südameri­ka anzutreten.

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