Peru: Strandleben in Mancora

Posted: 28. Mai 2016

Peru ist so vielfältig, denn neben hohen Bergen, Wüsten und Dschun­gel gibt es auch traumhafte Strände wie den in Man­co­ra. Surf­boards statt Wan­der­schuhe, ein lock­er­er Lebensstil statt Tra­di­tion und viel Fisch statt Kohlen­hy­drate ste­hen für ein ganz anderes Peru. Es fühlt sich hier eher wie Südostasien an als mit­ten in Peru. Man­co­ra bietet kilo­me­ter­lan­gen Sand­strand, warmes Wass­er, Tauchspots und hohe Wellen.

Schwim­men mit Schild­kröten
Bere­its an den Piers schwim­men Schild­kröten herum, die sich von den Fis­chresten der Fis­ch­er ernähren. Während wir mit dem Boot ein Stück an der Küste ent­lang fahren sehen wir Pelikane und Fre­gattvögel über das Wass­er fliegen. Die Schild­kröten brüten an Perus Strän­den und pen­deln zwis­chen hier und den Gala­pagosin­seln. In dem kleinen Fis­cher­dorf von Nuros sind sie zahlre­ich zu find­en. Das Wass­er ist mit 18°C recht kalt, was uns nicht davon abhält hinein zu sprin­gen und mit den Schild­kröten zu schnorcheln. Gle­ich zu Beginn schwim­men drei um uns herum. Sie kom­men uns sehr nahe und berühren uns sog­ar. Das Wass­er ist grün und schmutzig, weit sieht man nicht. Aber immer ist eine Schild­kröte in der Nähe, oft sind uns drei oder mehr der fünf bis sechs Schild­kröten ganz nah.

 

Sur­fen
In Man­co­ra han­delt es sich um einen Reef Break, weshalb sich link­er­hand viele Steine im seicht­en Wass­er find­en, was es für Anfänger nicht leicht macht. Man muss die Wellen quer nehmen um von den Steinen fernzubleiben. Ein Ver­such von Alex endet in einem aufgeschla­ge­nen Knie, weshalb wir es mit einem Sur­flehrer ver­suchen. Meine erste Surf­s­tunde über­haupt, denn bish­er bin ich ein­fach drauf los gesurft bzw. habe mich darin ver­sucht.

Wir ler­nen im Trock­e­nen wie man richtig auf dem Board auf­ste­ht und mit jew­eils einem Guide gehen wir ins Wass­er. Sie haben Flossen an und schieben uns hin­aus. Ich ste­he meine erste Quer­welle, die dazu noch ziem­lich groß für meine Begriffe ist. Der Guide hängt dabei die ganze Zeit hin­ten am Board und sta­bil­isiert. Ein Wahnsinns­ge­fühl, sozusagen richtiges Sur­fen. Alex kann noch einige Wellen nehmen, ich aber ver­let­zte mich am Zeh während ich eine Welle auf dem Weg hin­aus über­quere, die recht hoch ist. Während Alex also weit­er sein Glück ver­sucht, lese ich am Strand. Die Wellen sind mit­tler­weile noch höher gewor­den, weshalb er sich mit dem White­wa­ter beg­nügt. Alleine ist er aber nur mäßig erfol­gre­ich.

Am näch­sten Tag ver­suche ich mich nochmal beim Sur­fen. Meinen Zeh habe ich dick mit Kle­be­band umwick­elt, sodass nichts passieren kann. Wir sur­fen lediglich das Weißwass­er, da die Wellen viel zu hoch sind. Auch das White­wa­ter hat ordentlich Kraft, viel reißen wir aber nicht. Schön­er ist es den guten Surfern dabei zuzuse­hen wie sie die Wellen reit­en  und ihre Tricks zeigen.


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