Blick auf den Gipfel des Rehleitenkopfs

Rehleitenkopf: Schönste Aussichten vom kecken Felsgupf

Posted: 18. November 2021 by Annika

Der fel­sige Gipfel des Rehleit­enkopfs bietet trotz sein­er gerin­gen Höhe ein wun­der­schönes Panora­ma. Weit­er­er Plus­punkt ist die ganzjährig geöffnete Wirtschaft Hohe Asten. Ein­sam ist die Tour dadurch nie, aber nicht alle steigen bis zum Gipfel auf. Eine ein­fache Forststraße führt dor­thin, dann geht es über freie Almwiesen zum Gipfel. So ist die Tour auch gut für win­ter­liche Ver­hält­nisse geeignet.

Nach der gestri­gen Tour mit hochwin­ter­lichen Ver­hält­nis­sen haben wir uns für heute eine leichte Wan­derung auf einen mit 1.338m niedri­gen Gipfel aus­ge­sucht, der auch mit Schnee gut zu machen ist. Die schneefreie Forststraße führt uns anfangs an der Ruine der Burg Falken­stein und mehreren kleinen Wasser­fällen vor­bei. In mod­er­ater Stei­gung geht es aufwärts bis wir nach ein­er dreivier­tel Stunde den Abzweig zum Peters­berg erre­ichen. Hier geht es in etwa 10 Minuten über eine teil­weise recht steile Forststraße zu ein­er schö­nen Aus­sicht über das Inntal, ein­er hüb­schen Wall­fahrt­skapelle und einem ganzjährig geöffneten Gasthaus. Ein dur­chaus lohnenswert­er Abstech­er. Von hier kann man den gle­ichen Weg zurück gehen oder einem schmalen steilen Pfad zurück zur Forststraße folgen.

Weit­er geht’s recht unspek­takulär durch den Wald bis zur Hohen Asten, die wir nach 1,5 Stun­den erre­ichen. Die sind nicht nur die höch­sten ganzjährig bewohn­ten Bauern­höfe Deutsch­lands, son­dern auch eine weit­ere Einkehrmöglichkeit in freiem Almgelände mit net­ter Aus­sicht. Außer­dem gibt’s Pferde und Alpakas zu sehen. Wir speisen hier bevor wir uns auf den Weit­er­weg zum Rehleit­enkopf machen.

Von der hohen Asten zum Rehleitenkopf

Kurz vor der Hohen Asten zweigt bere­its ein Weg rechts hin­auf zum Großen Riesenkopf ab. Bei­de Gipfel lassen sich in etwa 40 Minuten von hier erre­ichen. Der Rehleit­enkopf bietet allerd­ings das schönere Panora­ma. Direkt hin­ter dem Gasthof gelan­gen wir über die Wiese auf einen matschi­gen Quer­weg, der uns auf einen steini­gen Weg durch den Wald führt. Dann erre­ichen wir traumhaftes Almgelände. Hier auf etwa 1.200m ist nun auch der Schnee zu find­en. Eine geschlossene Schneedecke, aber nur wenige Zen­time­ter hoch. Hier fol­gen wir den Spuren über die Wiese hin­auf, dann querend hinüber zu einem Plateau, wo es schon eine schöne Aus­sicht gibt. Die win­ter­liche Land­schaft zaubert eine spek­takuläre Szenerie.

Ein Stück ist es allerd­ings noch zum Gipfel. Wir wan­dern über eine Wiese, steigen über einen Wei­deza­un, durch­queren dann einen kurzen Wald­ab­schnitt und ste­hen plöt­zlich vor dem Fels­gupf des Rehleit­enkopfs. Auf einem grasi­gen Grat geht es zu ihm hinüber, dann dur­chaus etwas eisig zum Gipfelkreuz. Grödel sind nicht zwin­gend notwendig, machen das Leben aber ein biss­chen ein­fach­er. Wir haben Aus­sicht auf Wen­del­stein, Hochries, Wilder Kaiser und die schneegekrön­ten Häupter der Tauern.

Der Abstieg fol­gt dem Anstiegsweg.


FAKTEN ZUR TOUR
Berg­tour Rehleit­enkopf (1.338m)
Gehzeit: 3,5h (2h Auf­stieg, 1,5h Abstieg)
Höhen­meter: 960hm
Aus­gangspunkt: Wan­der­park­platz Falken­stein in Flints­bach (485m)
Schwierigkeit: T2 — Bergwandern

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