Sonnenuntergang

Scheinbergspitze: Schneller Sundowner

Posted: 31. Oktober 2019

Die Schein­bergspitze ist ein beliebter und entsprechend oft began­gener Gipfel in den Ammer­gauer Alpen. Man hat ihn jedoch ganz für sich alleine, wenn man sich erst am Nach­mit­tag auf den Weg macht. Mit knapp drei Stun­den ist die Tour eine kurze spritzige Ein­lage.

Wir brechen am späten Nach­mit­tag nach Sportk­let­tern am Fels auf um schnell noch die Schein­bergspitze zu besteigen. Während uns auf dem Anstiegsweg sehr viele Leute ent­ge­gen kom­men, sind wir die einzi­gen die hin­auf gehen. Der erste Teil des Anstiegs ver­läuft auf ein­er bre­it­en Forststraße bis wir rechts auf einen kleinen Pfad abzweigen, der uns rasch hin­auf bringt. Wir erre­ichen einen latschenbe­deck­ten Kamm mit einem kleinen Vorgipfel. Von hier ist bere­its das Gipfelkreuz der Schein­bergspitze zu erken­nen. Nach ein­er kleinen Senke steigen wir am Gipfe­lauf­bau dem großen Kreuz ent­ge­gen. Von hier lässt sich das Ziel unser­er gestri­gen Wan­derung, die Geierköpfe, und andere Gipfel der Ammer­gauer Alpen sowie das Wet­ter­steinge­birge betra­cht­en. Im West­en geht langsam die Sonne unter und taucht die Land­schaft in gold­enes Licht.

Nun zahlt sich der späte Auf­stieg aus. Wir haben den ganzen Gipfel für uns alleine, alle Tages­touris­ten sind bere­its unten. Der einzige Nachteil ist, dass es am Abend schon gut frisch hier oben wird. Lange hal­ten wir es also nicht am Gipfel aus bis wir uns auf gle­ichem Weg wieder zum Aus­gangspunkt zurück begeben. Eine per­fek­te Tour zum ein­samen Son­nenun­ter­gang.


FAKTEN ZUR TOUR
Berg­tour Schein­bergspitze (1.926m)
Gehzeit: 3h
Höhen­meter: 850hm
Aus­gangspunkt: Park­platz im Graswang­tal (1.062m)
Schwierigkeit: T2 – Berg­wan­dern

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