Sri Lanka: Surfen in Hikkaduwa

Posted: 2. Dezember 2016 by Annika

Die Strände um Hikkaduwa sind ein wahres Wasser­sport­paradies: Von Sur­fen über Tauchen bishin zu Wake­boar­d­en wird hier alles geboten. Außer­dem bietet Hikkaduwa eine Vielzahl an Strand­bars, Sou­venirgeschäften und Hotels. Unsere let­zten Tage auf Sri Lan­ka wollen wir ganz entspan­nt beim Sur­fen am Strand ausklin­gen lassen.

Der Hostelbe­sitzer aus Tis­sa bringt uns mit seinem Auto bis zum Bahn­hof von Matara, wo wir in den Zug nach Hikkauwa ein­steigen. Wir wis­sen ja mit­tler­weile, dass die Leute in Sri Lan­ka wie die Ver­rück­ten fahren. Riskante Über­hol­manöver gehören zum All­t­ag, aber dies­mal glauben wir wirk­lich es nicht zu über­leben, so ver­rückt fährt unser Fahrer. Ihm ist es so wichtig uns pünk­tlich zum Bahn­hof zu brin­gen, dass er Gas gibt. Dabei wür­den wir viel lieber lebend als pünk­tlich ankom­men. Ich beschließe dass es das beste ist ein­fach die Augen zu schließen.

Da Matara die End­sta­tion ist, bekom­men wir dies­mal sog­ar Sitz­plätze im Zug. In Hikkaduwa steigen wir aus und machen uns dann zu Fuß die 2km zu unserem Hotel in Nar­iga­ma, einem der Nach­bardör­fer, auf. In der schweißtreiben­den Mit­tagshitze ist das zwar nicht die beste Idee, aber wir haben auch keine Lust abstruse Preise mit den sich anbiedern­den Tuk-Tuk-Fahrern auszuhan­deln. Schweißge­badet kom­men wir in unserem Hotel direkt am Strand an und kühlen uns erst­mal unter der Dusche ab.

Surfen

Nach einem Mit­tagessen im hau­seige­nen Restau­rant lei­hen wir uns Surf­boards aus um uns in die Wellen zu stürzen, die sich direkt vor unserem Hotel anfänger­tauglich brechen. Surf­boards kann man hier unglaublich gün­stig für nicht viel mehr als drei Euro die Stunde oder 8 Euro am Tag direkt am Strand lei­hen. Ein Stück weit­er rechts befind­et sich ein steiniges Riff und eine gemeine Seitwärtsströ­mung, weshalb wir bald her­aus­find­en uns bess­er im flacheren sandi­gen Teil hinauszukämpfen.

Da es kon­stante Wellen gibt, ist es dur­chaus anstren­gend weit­er hin­aus zu gelan­gen. Dadurch ist es aber auch ein­fach die Wellen zu bekom­men, die genau die richtige Stärke haben einen ohne viel Aufwand mitzunehmen, einen aber auch nicht ver­prügeln. Wir ste­hen also ziem­lich schnell die ersten Wellen, schaf­fen es sog­ar einige davon quer zu sur­fen. Zwis­chen­durch bum­meln wir noch ein wenig durch die Sou­venir­lä­den der Stadt für ein paar Mit­bringsel für Daheim, denn davon gibt es in Hikkaduwa massenweise.

Beim abendlichen Son­nenun­ter­gangssur­fen stoße ich mich anscheinend ungün­stig am Ellen­bo­gen und er schmerzt wenn ich ihn auf den Tisch auf­stütze, was sich nachts zu hefti­gen Schmerzen auswächst. Am näch­sten Mor­gen ist der Ellen­bo­gen rot und stark angeschwollen. Oh weh. Warum ver­let­ze ich mich in let­zter Zeit immer beim Sur­fen? Ich nehme Ibupro­fen und beschließe es heute ruhig ange­hen zu lassen, zumal ich auch ziem­lich fer­tig bin. Der Vor­satz währt allerd­ings nur so lange bis ich Alex sur­fen sehe und er seine Sache heute ziem­lich gut macht. Ich habe auch Lust!

Also riskiere ich es mich für ein paar Wellen doch nochmal in die Fluten zu stürzen. Es war es irgend­wie schon wert, auch wenn mein Arm dabei schmerzt. Danach bin ich allerd­ings so kaputt, dass bei mir gar nichts mehr geht. Ich liege auf ein­er Liege am Strand im Schat­ten und veg­etiere vor mich hin. Offen­bar kommt später auch noch Fieber hinzu, was mich kom­plett aus­knockt und ich nicht mehr klar denken kann, schlafen kann ich aber auch nicht.

Wir beschließen uns mit einem Shut­tle direkt zum Flughafen brin­gen zu lassen anstatt den let­zten Zug zu nehmen, da wir dann länger hier bleiben kön­nen. Unser Flug geht erst mit­ten in der Nacht um 4 Uhr mor­gens und wir haben noch eine Unterkun­ft für die Nacht in der Nähe vom Flughafen gebucht. In meinem Zus­tand erscheint uns das sinnvoller.

So kann Alex noch sur­fen und ich genieße den Son­nenun­ter­gang am Strand, so gut es eben geht. Ibupro­fen macht die Sache erträglich­er. Ich war aber schon an schlim­meren Orten krank als an diesem hier. Der Hotelbe­sitzer ist auch so lieb mir Eis für meinen Ellen­bo­gen zu geben. Nach dem Son­nenun­ter­gang fahren wir dann zu unserem Hotel am Flughafen, wo wir dann noch ein paar Stun­den Schlaf erhaschen.


HOTEL EMPFEHLUNG IN HIKKADUWA
Uni­ver­sal Beach Guest House, ab 17€ im Dop­pelz­im­mer pro Nacht
622 Galle Road, Nar­iga­ma, 80240 Hikkaduwa

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