Nilpferde am Lake Manyara

Tansania: Lake Manyara

Posted: 1. Dezember 2017

Der Lake Man­yara ist ein­er von Tansa­nias kle­in­sten Nation­al­parks. Seine Veg­e­ta­tion reicht von Savanne über Sümpfe bis zu Regen­wälde — ganze 11 Ökosys­teme — und somit eine der größten Säugeti­er-Dichte der Welt. Ele­fan­ten, Nilpferde, Zebras, Giraf­fen, Büf­fel und Gnus wer­den oft sind garantiert. Es gibt aber auch Leop­ar­den, Löwen und Hyä­nen. Während der Regen­zeit lassen sich Mil­lio­nen von Flamin­gos und vie­len weit­eren Vögel beobacht­en. Jet­zt, zur Trocken­zeit, eignet sich der Nation­al­park am besten zum Beobacht­en von großen Säugetieren.

Direkt nach dem Ein­gang zum Nation­al­park Lake Man­yara gelan­gen wir in dicht­en Wald, der voller Paviane und Meerkatzen ist. Ein Hip­popool befind­et sich am nördlichen Ende des Sees. Zwis­chen seinen Ufern und den Steil­wän­den wan­dern Gnus, Büf­fel, Zebras, Ele­fan­ten in den Über­schwem­mungs­ge­bi­et umher, während in dem Akaziengür­tel mit ein biss­chen Glück Löwen anzutr­e­f­fen sind. Die Löwen hier sind sehr speziell, denn sie klet­tern auf Bäume. In anderen Parks tun sie das zwar auch, hier ist es aber etwas sehr beson­deres. Wis­senschaftler denken, dass sie das Ver­hal­ten entwick­elt haben um den nervi­gen beißen­den Fliegen zu entkom­men, die die Löwen­pop­u­la­tion im Ngoron­goro Krater 1960 zer­stört haben.

Früh am Mor­gen wer­den wir an unser­er Lodge abge­holt. Heute ist unser let­zter Tag hier und wir müssen auscheck­en. Wir fahren Rich­tung Man­yara Nation­al­park. Wir hal­ten an einem Aus­sicht­spunkt von dem wir den Rest überblick­en kön­nen. Ein große Ebene liegt unter uns, die von Steil­wän­den begren­zt wird. Aus dem Lake Man­yara sind wegen der Trocken­zeit zwei Seen gewor­den. In der Regen­zeit ist das gesamte Gebi­et über­schwemmt.

Wir fahren zum Parkein­gang, wo uns ein Ranger ein paar Pflanzen zeigt. Dann fahren wir in den Park hinein. In diesen Teil gle­icht er einem Regen­wald und man kann nicht beson­ders weit in das Dic­kicht hinein­se­hen. Neben der Straße sitzen ein paar Paviane und bald kommt uns das ganze Rudel auf der Straße ent­ge­gen. Auch ein paar Meerkatzen sitzen in den Bäu­men.

Vögel, Affen, Zebras und Gazellen

Auf einem Bäum­chen sitzt ein bunter Eisvo­gel und hin­ter ein paar Büschen ste­ht ein Wasser­bock­män­nchen. Ab und zu über­queren ein Bäch­lein und an einem sitzt ein Afrikanis­ch­er Schlangen­halsvo­gel. Oben in den Baumwipfeln sitzen ver­schiedene Nashorn­vögel. Wir beobacht­en ger­ade ein paar Affen in den Büschen als wir unter ihnen eine kleine Anti­lope ent­deck­en — ein Buschbock. Immer wieder tre­f­fen wir auf Affen und Meerkatzen.

Die Bäume und der Busch wird immer lichter je weit­er wir uns dem See näh­ern. Immer öfter sehen wir Impalas, Zebras, Gnus und Thom­son Gazellen. Im See wim­melt es von Wasservögeln. Pelikane, Enten, Rei­her und Stelzen­vögel tum­meln sich in ver­schiede­nen Arten und in großer Anzahl. Der See scheint nicht tief zu sein und ist dicht mit Schilf und Wasserpflanzen bewach­sen. Zwei Büf­fel ste­hen im Grü­nen und lassen sich sehr gemütlich die Wasserpflanzen schmeck­en.

Hippo Pool

Wir kom­men zum Hip­po Pool. Hier dür­fen wir aussteigen und auf eine kleine Plat­tform gehen. Die Nilpferde sind weit­er weg, aber dafür kom­men sie manch­mal ein Stück aus dem Wass­er her­aus wodurch wir sie gut beobacht­en kön­nen. Hin­ter dem Hip­po Pool wei­den Zebras und Gnus. Auch einen kleinen Waran ent­deck­en wir.

Elefanten

Im Akaziengür­tel ist die Erde tief braun und auf ihr ste­ht eine Herde Giraf­fen. Wir tre­f­fen auf eine Horde Ele­fan­ten wobei ein­er gle­ich neben der Straße frisst und keine fünf Meter ent­fer­nt ist. Ich frage mich warum er das dürre und nicht das grüne Gras frisst. Weit­er im Busch ver­steckt sich noch eine Ele­fan­ten­ma­ma mit einem kleinen Ele­fan­ten­ba­by. Über den aus­getrock­neten See zieht eine Gnu Herde.

Neben dem Weg hän­gen ab und zu Stofftüch­er, die wir schon öfter gese­hen haben. Sie sollen Tset­se­fliegen fan­gen von denen wir lei­der auch schon gestochen wer­den. Wir machen uns zurück auf den Weg zum Parkein­gang und sehen nochmal Affen, Impalas, Giraf­fen, Ele­fan­ten und ein rotköp­fige Eidechse.

Es heißt Abschied nehmen von der Gegend um Karatu und von unserem Dri­ver-Guide Haji, der uns die let­zten Tage begleit­et hat und die hiesi­gen Wun­der gezeigt hat. Näch­ster Stop: Serengeti.

 

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