Te Araroa: Unterkünfte auf dem Trail

Posted: 14. September 2018

Es gibt viele Möglichkeit­en auf dem Te Araroa zu über­nacht­en. Essen­tiell ist aber immer das Zelt, das nicht­nur ein mobiles Zuhause bietet son­dern auch die schön­sten Aus­sicht­en. Außer­dem gibt es über 950 urige Hüt­ten in ganz Neusee­land, die für ein festes und trock­enes Dach über dem Kopf sor­gen. In den Städten kann man sich dann auch mal ein richtiges Bett gön­nen.

Eine gute Über­sicht über die Über­nach­tungsmöglichkeit­en was Hüt­ten, Städte und offizielle Zelt­plätze bet­rifft

Hütten

Auf der Südin­sel haben wir in vie­len Hüt­ten geschlafen. Es gibt über 950 Hüt­ten in ganz Neusee­land von alten Jagdhüt­ten bis zu mod­er­nen Wan­der­hüt­ten. Einige von ihnen sind ziem­lich alt und sehr ein­fach gehal­ten, bieten aber den­noch einen fan­tastis­chen Schutz vor der Wit­terung. Oft sind sie wun­der­schön gele­gen und manch­mal hat man sie ganz für sich alleine. Touris­ten verir­ren sich nur sel­ten in die abgele­ge­nen Gegen­den in denen der Te Araroa oft ent­lang führt. Entwed­er begeg­net man anderen Te Araroa Wan­der­ern oder Jägern aus der Gegend.

Meist haben sie eine Feuer­stelle oder sog­ar einen Ofen um es warm zu haben und sein Essen darauf zuzu­bere­it­en. Manche Hüt­ten haben nur vier Schlaf­plätze, andere bis zu 20. Immer gibt es eine Matraze, sodass man nur seinen Schlaf­sack ausle­gen muss um es kusche­lig zu haben.

Draußen gibt es meis­tens ein Plump­sk­lo mit den schön­sten Aus­sicht­en. Denn oft sind diese Toi­let­ten zu ein­er Seite offen und bieten dem dort Sitzen­den die schön­sten Blicke. Auch ein Wasser­tank ist bei den meis­ten Hüt­ten vorhan­den, obwohl es sich auch hier emp­fiehlt das Wass­er entsprechend zu behan­deln bevor ihr es trinkt.

Zelt

Uner­lässlich ist aber auch ein Zelt. Es gibt große Streck­en ohne Hüt­ten oder sie sind schlicht und ergreifend bere­its voll, wie es uns am Anfang oft passiert ist, da die Hüt­ten nur vier bis sechs Schlaf­plätze hat­ten. Das Zelt hat außer­dem den Vorteil total flex­i­bel zu sein. Wenn ihr nicht mehr weit­er­laufen mögt, kön­nt ihr ein­fach das Zelt auf­schla­gen.

Okay, so ein­fach ist es manch­mal nicht, denn es muss sich erst­mal eine geeignete Stelle dafür find­en. Dies ist vor allem in den Wäldern Neusee­lands sehr schw­er. Die Wälder sind dicht und bieten kaum genug Platz für ein Zelt und eine Wasser­stelle in erre­ich­bar­er Nähe. Nur sel­ten find­en sich hier Möglichkeit­en bei denen man genau über­legen sollte ob man sie nicht vielle­icht wahrnehmen sollte. In anderen Gegen­den außer­halb des Waldes war es nie ein Prob­lem einen geeigneten Platz zu find­en.

Das Zelt war uns aber auch zur Hoch­sai­son in den Touris­ten­hochbur­gen wie Te Anau sehr nüt­zlich, denn sämtliche Zim­mer waren bere­its aus­ge­bucht. Es blieb also nur noch der örtliche Zelt­platz, der aber eben­falls alle Annehm­lichkeit­en wie Duschen, Waschmas­chine und Küche bietet.

Ich liebe es im Zelt zu schlafen. Keine Schnar­cher, die einen des Nachts wach­hal­ten, und die schön­sten Aus­sicht­en inklu­sive. Keine fünf Sterne, son­dern Mil­lio­nen Sterne über uns. Nur an nassen Tagen kann es ungemütlich wer­den, vor allem wenn das Zelt noch von voran gegan­gener Nacht nass ist.

Unser Zelt­platz in Mace­town

Hostels/Motels/Hotels

In den Städten zwis­chen­durch haben wir meist in Hos­tels geschlafen, soweit diese nicht bere­its aus­ge­bucht waren. Neusee­land ist nicht das gün­stig­ste Reise­land, weshalb wir meis­tens im Dorm­room geschlafen haben. Eine andere gün­stige Alter­na­tive sind die Cab­ins auf den Zelt­plätzen in denen man wenig­stens seine Pri­vatssphäre hat. Außer­dem bietet sich hier die Gele­gen­heit­en die Stinkewäsche in ein­er echt­en Waschmas­chine zu waschen und natür­lich uns selb­st unter ein­er echt­en Dusche. Es war immer wieder schön in einem richti­gen Bett zu schlafen und ger­ade nach beson­ders nassen Tagen hat­ten wir ein großes Bedürf­nis danach.

Die Ohau Lodge ist extrem gemütlich

 

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