Neuseeland: Von Wäldern, Inseln und Schafen

Posted: 25. August 2007

Als mich um 6 Uhr mor­gens der Weck­er unsan­ft aus dem Schlaf holt, ist es vor dem Fen­ster noch dunkel. Ich schleife meinen Kör­p­er langsam aus der war­men Lethargie, schmiere ein paar Brötchen als Wegzehrung und dann geht es los — endlich ein biss­chen Auen­land sehen!

Orewa Beach

Wenig später parken wir das Auto auf einem Park­platz am Ore­wa Beach und erkun­den den Strand. Eine wun­der­bare Steilküste mit ihren ver­schiede­nen Gesteinss­chicht­en gilt es zu erkun­den. An den zerk­lüfteten Felsen tropft das Regen­wass­er herunter und wir sicht­en sog­ar Seesterne. Sog­ar die Sonne lässt sich nicht lange bit­ten und wärmt meine Haut mit ihren Strahlen. Die Hunde haben sichtlich ihren Spaß und jagen den Möwen hin­ter­her.

 

Eaves Reserve

Nach ein­er kleinen Stärkung geht es weit­er ins Eaves Reserve — einem schö­nen Wald mit tro­pis­chen Gewäch­sen und eigen­tüm­lichen Tier­laut­en, wo wir die Rundwege beschre­it­en.

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Regen­wald im Eaves Reserve

Kawau Island

Von dort fahren wir nach Wark­worth über die Mahu­ran­gi Hal­binsel an der Küste ent­lang bis nach Sand­spit, wo eine Fähre nach Kawau Island über­set­zt. Nach ein­er etwa 20-minüti­gen Über­fahrt bei der sich ein her­rlich­er Aus­blick auf szenis­che Wälder und Hügel bietet, kom­men wir auf der Insel. Pit­toresk mutet eine winzige Insel an, die außer ein biss­chen weißem Strand und ein paar Bäu­men, nichts bein­hal­tet.

Lei­der ist nur wenig Zeit um die Insel zu erkun­den, da die let­zte Fähre schon zwei Stun­den später wieder aufs Fes­t­land über­set­zt. Also nichts wie los, keine Zeit ver­lieren! Es geht über einen wun­der­baren Wan­der­weg über Lady’s Bay zu ein­er alten Kupfer­miene und wieder zurück. Ich würde gerne noch zur School­house Bay laufen, aber das ist zeitlich lei­der nicht zu arrang­ieren. Die Fähre legt am Man­sion House an, das ein gewiss­er Sir George Grey, der eine Menge Geld investiert hat um sich sein Traumhaus am Meer zu bauen. Er importierte exo­tis­che Pflanzen und Tiere aus der ganzen Welt.

Das Wass­er hier in Neusee­land ist so unsag­bar klar und von einem wun­der­baren tiefen Grün geprägt. Außer­dem hän­gen die Wolken hier ziem­lich tief, tiefer als üblich. Eben das Land der lan­gen weißen Wolke — Aotearoa.

In Wai­w­era find­en wir endlich ein paar der berühmten Schafe. Kühe gibt es hier übri­gens min­destens eben­so viele wie Schafe. Der Aus­blick, der sich einem während der Aut­o­fahrt bietet, ist wirk­lich sagen­haft. So viele Berge, Bäume, Schafe — und am Abend ein Son­nenun­ter­gang, der den Him­mel in ein tiefes Pink taucht. Man hat wirk­lich zu kämpfen die Augen auf der Straße zu behal­ten bei der sich eröff­nen­den Szener­ie.

Mount Eden

Zurück in Auck­land fahren wir auf den Mount Eden, einem erloschen­den Vulkan im Herzen Auck­lands, der einen wun­der­baren Aus­sicht­spunkt bietet. Die Sonne ist schon unterge­gan­gen und tausende Lichter der Stadt glitzern und funkeln. Lei­der ist meine Spe­icherkarte schon ziem­lich voll und ohne Sta­tiv ist ein Fotover­such ja auch recht sinn­los. Es geht also kurz nach Hause, warm anziehen, Fotos run­ter­laden, Sta­tiv schnap­pen und wieder zum Mt Eden, wo ich ein paar schöne Bilder von Auck­land bei Nacht knipse.

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