Thailand: Abschied aus Südostasien mit einem Besuch im Wat Pho

Posted: 12. Januar 2014 by Annika

An der Khao San essen wir erst­mal Früh­stück — Müs­li mit Frücht­en, Sand­wich, Frucht­shake. Wir schlen­dern durch die schon am Mor­gen brü­tend heiße Khao San Road, hier und da fällt mir noch etwas auf wom­it ich den Rest­platz in meinem Ruck­sack auf­füllen kann.

Schneiderei

Bei einem Schnei­der geben wir Klei­d­chen in Auf­trag, Julia wird meins dann auf ihrer Heim­reise zwei Wochen später mit­nehmen. Man kann sich in Asien ver­hält­nis­mäßig gün­stig maßgeschnei­derte Klei­dung nähen lassen. Wir sind ges­pan­nt. Während Julia sich etwas Schick­es für eine Hochzeit aus­sucht, wäh­le ich ein zwei­far­biges som­mer­lich­es Kleid mit fan­cy Rück­e­nauss­chnitt und Reißver­schluss. Es gibt Büch­er mit Mustern, Far­ben und Stof­fen zur Auswahl. Ich habe recht konkrete Vorstel­lun­gen und als ich ein zwei­far­biges Mod­ell erblicke, verse­he ich dies mit meinen Vorstel­lun­gen. Wir sind ges­pan­nt was dabei her­aus kommt. Wir wer­den ver­messen und unsere Wün­sche wer­den aufgenommen.

Wat Pho

Erst­mal gehen wir Rich­tung Königspalast weit­er um den Wat Pho, einen der wichtig­sten Tem­pel des Lan­des anzuse­hen. Die Sonne bren­nt erbar­mungs­los von Him­mel, die Hitze ste­ht in Bangkok. Dage­gen helfen nicht mal Avo­ca­do-Saft und kaltes Wass­er. Die Straßen rund um die Khao San Road sind schon recht voll, Straßen­stände postieren sich und die ersten Flaggen sind auszu­machen. Mor­gen begin­nt die große Demon­stra­tion, der große Shut­down Bangkoks, bei dem Regierungs­geg­n­er die wichtig­sten Kreuzun­gen block­ieren wollen.

Der Tem­pel wartet mit einem riesi­gen liegen­den Bud­dha auf — 45m ist er lang. Viel Gold und Prunk glitzert im Son­nen­licht, viele gold­ene Bud­dha-Stat­uen in allen For­men (mit großen und kleinen Nasen) und Größen ste­hen in jed­er Ecke, in jedem Gang. Die Details an den Gebäu­den, den Stat­uen mit indi­vidu­ellen Gesichtern, den Verzierun­gen sind aufs Neue beeindruckend.

Das chaotische Verkehrssystem im Bangkok

Wir mumpfeln ein Cur­ry in einem Selb­st­be­di­enungsrestau­rant und machen uns dann auf die Suche nach dem Bus in die anderen Rich­tung zurück zur Metro. Inter­es­san­ter­weise ist das nicht ein­fach die andere Straßen­seite von der Bushal­testelle an der wir vorhin aus­gestiegen sind, son­dern ein paar Eck­en weit­er, in ein­er ganz anderen Straße, was wir durch Nach­fra­gen her­aus­find­en. D

Der Bus zock­elt durch die mit­tler­weile ram­melvolle Innen­stadt, alles ist ver­stopft. Es ver­suchen sich gerne drei Autospuren auf ein­mal in eine zweis­purige Straße zu drän­gen, Tuk Tuks und Motor­rad­fahrer dazwis­chen schlän­gel­nd. In Chi­na­town steigen wir aus und bewälti­gen den Rest zu Fuß, was allerd­ings eher noch länger dauert, da auch die Fußwege mit Garküchen, Stän­den und Men­schen in der engen dazwis­chen freibleiben­den Gasse ver­stopft sind. Gemein­sam mit ein­er deutschen Back­pack­erin find­en wir dann unser Ziel und nach ein­er Pack­ung Dunkin Donuts sitzen wir in der U‑Bahn.

Busse in Bangkok

Zurück im Hos­tel, kommt nach ein­er Dusche tre­f­fen wir Julias neue Reisege­fährtin für die näch­sten zwei Wochen an und wir gehen alle gemein­sam noch was essen. Dies ist in dieser Gegend nicht allzu ein­fach, da es kaum Restau­rants gibt und Sen­ta, die Neue, sich noch nicht an Garküchen und Street­food her­antraut. Wir find­en dann jedoch noch ein Restau­rant, bei dem wir ein­fach Reis, Gemüse und Huhn bestellen, es gibt näm­lich keine englis­che Speisekarte. Ein­fach ist in Asien jedoch immer leck­er. Für 1€ inklu­sive Getränk haben wir gut gespeist und so beschließe ich meinen let­zten Abend in Bangkok und Südostasien.

Fazit nach zwei Wochen in Südostasien

In zwei Wochen habe ich soviel erlebt, dass es sich viel länger ange­fühlt hat. Kam­bod­scha mit sein­er ural­ten Kul­tur und vor allem das entspan­nte Laos haben mir aus­nehmend gut gefall­en und machen defin­i­tiv Lust auf mehr. Alleine die vie­len Langzeitreisenden inspiri­eren zu eige­nen Aben­teuern. Südostasien hält super Reiselän­der bere­it, mit fre­undlichen Men­schen, gün­sti­gen Leben­shal­tungskosten und vie­len Möglichkeit­en. Viet­nam und Laos möchte ich unbe­d­ingt noch erkun­den, Thai­land scheint sehr touris­tisch zu sein und wirkt auch mich eher unspan­nen­der. Bangkok ist aber eine sehr coole Stadt mit ein­er relax­ten Atmo­sphäre. Aber die vie­len Klet­terin­seln wie Kra­bi oder Koh Phi Phi möchte ich schon auch mal besuchen.

Bye Bye Bangkok — Anni­ka am Flughafen mit Schokodonut

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